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Achim Petry

Achim Petry ist im wahrsten Wortsinn in das Musikgeschäft hineingewachsen. Der gebürtige Rheinländer, Vater von zwei Söhnen, hat sich bereits mehrfach unabhängig vom einflussreichen Namen seines Vaters als Musiker durchgesetzt.

Das neue Album „Mittendrin" ist seit dem 26.09.14 erhältlich. Vollgepackt mit brillanten Songs, wie „Tinte (Wo willst du hin)", "Eine Handvoll Reis", „Grenzen", „Das Leben wird weitergehen".

Weitere Informationen auf www.achimpetry.de und Facebook

Achim Petry im Interview

fc-hansa.de: Achim, am 20. Mai bist du zu Gast im Rostocker Ostseestadion – für dich ja kein unbekanntes Pflaster!

Achim Petry: Ja, in Rostock selber war ich ein paar Mal schon zu eigenen Auftritten und auch mit der Band meines Vaters war ich schon mal im Stadion. Ich kenne also auch das Stadion schon. Ich kenne auch die Ostsee ganz gut und bin sehr oft in der Region. Vor allem in Wolgast und Drumherum bin ich öfter und spiele dort und kenne dadurch auch die Menschen hier ganz gut.

fc-hansa.de: Und wie nimmst du als Rheinländer uns als Norddeutsche so wahr?

Achim Petry: Wir Rheinländer sind vielleicht ein bisschen schneller, um mit den Leuten warm zu werden, aber wenn man mit den Nordlichtern auftaut ist auch immer alles gut.

fc-hansa.de: Also, hast du keine Befürchtungen, dass sich die Besucher vielleicht ein bisschen schwer tun, so richtig mitzugehen?

Achim Petry: Überhaupt nicht. Ich hab ja viele bekannte Songs dabei, auch von meinem Vater. Deswegen mache ich mir keine Sorgen. Ansonsten ergeben sich die meisten Sachen dann immer von alleine, man muss immer flexibel sein was das Publikum angeht. Darum wechsele ich auch je nach Stimmung auch manchmal ganz spontan das Programm.

fc-hansa.de: Du hast bei „Schalala" ja einige bekannte Mitstreiter. Gibt es jemanden, auf den du dich besonders freust?

Achim Petry: Auf Anna-Maria Zimmermann freue ich mich besonders! Es ist ein bisschen länger her, dass wir uns gesehen haben. Ansonsten freue ich mich auch auf Mickie Krause, der bei solchen Veranstaltungen natürlich immer eine Bank ist.

fc-hansa.de: Du bist mittlerweile auch ein „alter Hase" im Showgeschäft... Bist du vor deinen Auftritten eigentlich noch nervös? Und wieviele Auftritte hast du so im Schnitt?

Achim Petry: Also 150 Auftritte schaffe ich dieses Jahr locker und das Jahr ist noch lange nicht vorbei. Es kommt immer auf die Tagesform an, aber ich bin eher aufgeregt, anstatt nervös. Das geht aber auch erst kurz vor dem Auftritt los, sonst bin ich total ruhig. Aber ein bisschen Aufregung gehört immer dazu, weil das Adrenalin ausschüttet und diese Energie kann man für den Auftritt sehr gut nutzen. Das ist ähnlich wie bei Sportlern: Man muss einfach auf den Punkt da sein.

fc-hansa.de: Gibt es denn bestimmte Rituale die du vor deinen Auftritten durchführst?

Achim Petry: Ja, so einige Rituale gibt es schon. Wenn ich alleine unterwegs bin und nur der Techniker mit dabei ist, gibt es kurz bevor er zum Pult geht eine Umarmung. Wenn ich mit der Band unterwegs bin, gibt es immer einen gemeinsamen Spruch, den ich aber jetzt lieber nicht sage. Ansonsten hat es sich so ergeben, dass wir alle vor dem Auftritt einen Jägermeister trinken, mehr aber auch nicht.

fc-hansa.de: Gibt es aktuell ein Lied, welches du besonders gerne performst?

Achim Petry: Ja, gibt es und das ist sogar eine eigene Nummer und zwar der Remix von Tinte, den ich mit Anna-Maria zusammen gemacht habe. Oftmals haben wir gemeinsame Veranstaltungen, aber sehen uns dort gar nicht, weil wir zu unterschiedlichen Zeiten auftreten. Ich hoffe, dass es in Rostock klappt, dass wir den Song zusammen singen können.

fc-hansa.de: Was gehört für dich als Künstler alles zu einem perfekten Auftritt bzw. zu einem perfekten Partyabend?

Achim Petry: Einen perfekten Auftritt kann man nicht planen, das ist ein Zusammenspiel zwischen dem Publikum und mir. Klar, es gibt Tage, an denen ich denke „Dies und das hättest du vielleicht besser machen können". Das fängt schon bei der Setlist an, es ist ganz entscheidend mit welchem Song man anfängt und aufhört. Das kann von Region zu Region ganz unterschiedlich ankommen. Es kommt vor allem auf die Leute an, wie die so drauf sind. Dann natürlich auch auf einen selber, dass man den Zuschauern eine gute Performance bietet und selber gut drauf ist. Man muss immer professionell sein: Ich habe ja auch ein Privatleben, wo es mal nicht so schöne Momente gibt, aber auf der Bühne musst du sowas ausschalten. Das gelingt mir immer ganz gut.

fc-hansa.de: Gab es denn schon mal eine richtige Panne bei einem Auftritt?

Achim Petry: Pannen gibt es viele, aber die gehören auch irgendwie dazu. Die Technik kann ausfallen oder die Hose reißt an ungünstigen Stellen auf – alles schon passiert. Einmal ist die komplette Anlage ausgefallen und es ging nichts mehr, da habe ich einfach Autogramme geschrieben bis wieder alles funktioniert hat und wir haben weiter gemacht. Wenn man auf sowas immer reagieren kann oder damit schon lang genug Erfahrung hat, ist eine Panne bei einem Auftritt eigentlich kein Problem.

fc-hansa.de: Du bist bekanntlich Fußballfan. Verfolgst du denn auch intensiv die Geschehnisse im Fußball oder kommst du bei den ganzen Auftritten kaum dazu?

Achim Petry: Ich verfolge das nicht nur intensiv, ich spiele selber auch Fußball, soweit es die Zeit zulässt. Bei mir ist die Arbeitswoche ja ein bisschen anders gestrickt. Meistens bin ich dienstags bis donnerstags daheim und freitags bis Montags unterwegs. Meine Jungs spielen übrigens auch Fußball. Kinder gucken sich ja viel von ihren Eltern ab.

fc-hansa.de: Also kündigt sich da vielleicht auch schon die dritte Petry-Musik-Generation an?

Achim Petry: Momentan haben sie noch nicht so richtig Interesse an der Musik, aber das ist auch gut so. Sie sollen erstmal Kind sein und dann sehen wir weiter.

Vielen Dank für das Interview!

  • sunmakersunmaker