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Damit gegen Halle der Fußball für alle Fans und Familien im Vordergrund stehen kann

Liebe Hansa-Fans, vor dem Heimspiel unserer Profimannschaft gegen den Halleschen FC (Sonntag, 19.02.2017, Anstoß 14 Uhr) haben sich viele Fragen ergeben, die wir euch nachfolgend beantworten möchten. Vorweg wollen wir allerdings etwas festhalten:

Beim Ostklassiker gegen den HFC steht der Fußball im Mittelpunkt. Uns alle verbindet die Leidenschaft für die schönste Sportart der Welt, das aufregende Gefühl, mit Freunden und Familie die Spiele unserer Elf live im (Ostsee-)Stadion zu erleben und vor allem die Liebe zu unserem F.C. Hansa Rostock.
Egal wie der Gegner heißt, egal welche Vorgeschichten zwischen uns und unseren sportlichen Rivalen und deren Fans bestehen: Der Fußball soll für alle Fans und Familien im Vordergrund stehen. Lautstark und fair helfen wir auch unserem Team am meisten weiter.

FAQ zum Heimspiel gegen den Halleschen FC


Wann spricht man von einem Spiel mit erhöhtem Risiko? Warum handelt es sich beim Heimspiel gegen den Halleschen FC um ein Spiel mit erhöhtem Risiko?
Spiele mit erhöhtem Risiko sind Spiele, bei denen aufgrund allgemeiner Erfahrungen oder aktueller Erkenntnisse die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine besondere Gefahrenlage eintreten wird. Deshalb sind bei diesen Duellen mehr Einsatzkräfte (Ordnungsdienst, Polizei) notwendig (Quelle: Stadionhandbuch des Deutschen Fußball-Bundes/der Deutschen Fußball Liga).

Die Partie gegen den Halleschen FC wurde aufgrund verschiedener Situationen vorangegangener Heim- und Auswärtsspiele gegen den HFC in konzeptioneller Zusammenarbeit des F.C. Hansa Rostock mit den Sicherheitspartnern- und Trägern als Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft. Bisher wurden über 500 Gästekarten verkauft, allerdings wird die doppelte Anzahl an Gästefans erwartet. Der Großteil aller Fußballanhänger in Deutschland ist friedvoll, doch bereits kleine Fangruppierungen reichen aus, um beiden am Spiel teilnehmenden Vereinen massiv zu schaden.
Generell gilt: Der F.C. Hansa Rostock ist bestrebt, allen Zuschauern und Fans die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Wir möchten trotz der Sicherheitsmaßnahmen vor allem unseren Fans immer sehr entgegenkommen. Dies ist allerdings aus verschiedenen zusammenhängenden Gründen nicht immer möglich.


Warum bleiben die Tageskassen am Spieltag geschlossen?
Die Tageskassen des Ostseestadions bleiben am Spieltag aufgrund der Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen geschlossen. In diesen Sicherheitsrichtlinien des Deutschen Fußball-Bundes wurde geklärt, inwiefern der Verein mit seinen Sicherheitspartnern zusammenarbeiten muss und soll, zudem wer die jeweilige Verantwortung trägt. Im Zuge des Sicherheitskonzepts hat sich der F.C. Hansa Rostock mit seinen Sicherheitspartnern auf einen verstärkten Austausch aller Beteiligten verständigt.

Durch die Maßnahme der geschlossenen Tageskassen soll ein friedliches Fußballfest sichergestellt werden. D.h. Gästefans können keine Eintrittskarten für den Heimbereich erwerben (die Motivationslage besteht unter anderem, da in Teilbereichen des Ostseestadions ein Alkoholverbot herrscht und weil der Catering-Stand im Gästeblock nicht geöffnet ist). Und es erfolgt eine gesteuerte Fantrennung, um zu verhindern, dass beide Fanlager vor dem Stadion aufeinandertreffen.
Die Maßnahme der Schließung der Tageskassen bei Spielen der Sicherheitsstufe 1 wird auch in anderen Stadien und höheren Ligen praktiziert – zum Beispiel bei Derbys in der 1. Bundesliga. Da diese Partien in der Regel innerhalb weniger Stunden ausverkauft sind, fällt die Tageskassen-Thematik nicht weiter auf.


Handelt es sich bei der Schließung der Tageskassen um eine Empfehlung oder einen Beschluss des DFB?
Hierbei handelt es sich um eine Empfehlung. Dieser Empfehlung kommt der F.C. Hansa Rostock in Absprache und Zusammenarbeit und nach sicherheitskonzeptioneller Planung mit seinen Sicherheitspartnern nach.


Wer gibt die Empfehlungen vor?
Die Empfehlungen werden in gemeinsamen Beratungsgesprächen zwischen Vereinsvertretern, dem DFB, der Polizei, Sicherheitsträgern sowie gesellschaftlichen Partnern getroffen. Die sicherheitskonzeptionellen Pläne sind maßgebend.


Was passiert, wenn man der Empfehlung nicht nachkommt?
Sollte es zu einer Gefährdungslage durch Ausschreitungen - neben oder im Ostseestadion, vor während oder nach dem Spiel – kommen, tragen ungewollt friedliche Fußballfans Schaden und das Spiel kann im schlimmsten Fall abgebrochen oder gar nicht erst angepfiffen werden. Dann muss unser Verein Stellung vor dem DFB-Sportgericht beziehen und erklären, warum den Empfehlungen nicht nachgekommen wurde.


Sind Empfehlungen verhandelbar?
Mit Blick auf zurückliegende Heimspiele – wie beispielsweise gegen den 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden – konnten wir empfohlene Maßnahmen nach intensiven Gesprächen seit 2016 spürbar reduzieren. So war in den oben genannten Begegnungen die Ticketabgabemenge geringer, die Postleitzahlsperre größer und auch der Vorverkauf endete früher.


Warum können die Tageskassen nicht doch geöffnet und stattdessen Ausweiskontrollen durchgeführt werden?
Pro Heimspiel des F.C. Hansa Rostock werden bis zu 3.000 Besucher erwartet, die sich erst vor dem Stadion ein Ticket kaufen. Ausweiskontrollen würden für längere Wartezeiten beim Kartenkauf sorgen, wodurch wiederum kein rechtzeitiger Einlass zum Spiel gewährleistet werden kann. Infolgedessen, aber auch aufgrund möglicher Diskussionen (zum Beispiel mit Fans, die gemäß der Postleitzahlsperre ihr Ticket nur auf anderem Weg erhalten können) kann es zu einer Gefährdungslage kommen.
Die Maßnahme einer Ausweiskontrolle würde darüber hinaus einer Personalisierung unserer Fans gleichkommen und das wollen wir nicht.


Gibt es weitere Empfehlungen oder auch Beschlüsse abgesehen von den geschlossenen Tageskassen?
Auf der Ost- und Südtribüne (sowie im Gästebereich) besteht ein Alkoholverbot. Das hat die Polizei verfügt, da Alkohol zu einer Gefährdungslage führen kann. Die Polizei hat außerdem Schutzzonen auf den Anreisewegen geschaffen und u.a. eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Mitnahme von Glasflaschen, Getränkedosen und Pyrotechnik in Zügen erlassen.

Zudem wurde eine Postleitzahlsperre im Bundesland Sachsen-Anhalt durchgeführt, um zu verhindern, dass sich Gästefans Tickets für den Heimbereich sichern können. Weiteren Empfehlungen, wie dem eines eingeschränkten Ticketkontingents beim Kartenkauf (jeweils sechs Karten pro Mitglied/Fan) und Pufferblöcken im Stadion, wurde ebenfalls nachgekommen.


Wer bekommt wie und bis wann Karten für das Heimspiel?
Mitglieder des F.C. Hansa Rostock können im Online-Ticketshop bis einschließlich Sonntag 11 Uhr Karten bestellen (per Paypal oder Kreditkarte) und diese ab 12 Uhr an der Abholkasse „0" hinterlegen. Zudem können Mitglieder ihre Karten im F.C. Hansa-Fanshop (Breite Straße 12-15, 18055 Rostock) und in allen F.C. Hansa-Vorverkaufsstellen gemäß der Öffnungszeiten bis einschließlich Sonnabend erwerben. Über die Telefon-Hotline (01803 019650*) können per Kreditkarte bis einschließlich Sonnabend 24 Uhr Tickets bestellt werden.

Hansa-Fans, deren Wohnort außerhalb Sachsen-Anhalts liegt, können im Online-Ticketshop bis einschließlich Sonnabend 24 Uhr Karten bestellen (per Paypal oder Kreditkarte) und diese ab 12 Uhr an der Abholkasse „0" hinterlegen. Die weiteren Möglichkeiten wurden oberhalb beschrieben.

Hansa-Fans aus Sachsen-Anhalt, die einem registrierten FCH-Fanclub angehören, im Online-Ticketshop der Kogge registriert sind oder Hansa-Mitglied sind, können sich bis einschließlich Sonnabend 24 Uhr ans Ticketing wenden (ticketmarketing@fc-hansa.de) oder über die Telefon-Hotline (01803 019650*) per Kreditkarte bis einschließlich Sonnabend 24 Uhr Tickets bestellen.

*0,09 €/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/min