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Internat

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Das Internat des F.C. Hansa - beste Bedingungen für die Talente
Als 1998 das Internat des F.C. Hansa Rostock seiner Bestimmung übergeben wurde, war Internatsleiter Gerd Ehlers als Mann der ersten Stunde schon dabei. Seither standen die Namen von mehr als 120 jungen Fußballern in den Büchern des einstigen DDR-Oberligafußballers, die in den vergangenen 14 Jahren das Internat durchlaufen haben - Namen wie Marcel Schied, Tim Sebastian, Edisson Jordanov, Johannes Brinkies oder Tommy Grupe.

Bis zum Beginn des Sommers 2012 leitete der Vater des ehemaligen Bundesligaspielers Uwe Ehlers das Internat der Nachwuchsakademie des Vereins, das einst für viele Bundesliga-Internate in Deutschland zum Vorbild wurde und heute die Heimstätte von maximal 26 jungen Kickern zwischen 14 und 18 Jahren ist.

Ronny Susa beerbt Gerd Ehlers als Internatsleiter
Einer, der als Jugendlicher mal unter Gerd Ehlers beim F.C. Hansa trainiert hat, war dreieinhalb Jahre dessen Nachfolger. Ronny Susa wurde im Juli 2012 neuer Internatsleiter des FCH.

Paul Kuring - der Ansprechpartner an der Seitenlinie und im Internat:
Auf Susa folgte U19-Trainer Paul Kuring (rechts im Bild), der in der Saison 2014/2015 als Trainer der B-Junioren nur knapp die Relegation zur U17-Bundesliga verpasste und seit Sommer 2015 die Geschicke der A-Jugend des F.C. Hansa leitet. Als neuer Internatsleiter kümmert er sich um die Bedürfnisse der jungen Hanseaten. Mit dem langjährigen Sozialpädagogen Thomas Engels spielt er im Verein „Doppelpass". Ein Job, der das Duo vom Morgen bis zum Abend in Schwung hält.

Thomas Engels ist vom Frühstück bis zum Abendbrot an der Seite der Talente
Thomas Engels (49) ist der zweite wichtige Mann in der Nachwuchs-Akademie, der den Jungs im Prinzip Tag und Nacht zur Seite steht. Seinen Entwicklungsweg skizziert er so: „Ich habe mit sechs Jahren bei Hansa angefangen, bis zum 17. Lebensjahr hier gespielt. Ich kenne die Nachwuchsabteilung aus eigenem Erleben, die Abläufe, das Tagesgeschäft. Ich habe eigentlich immer für den Fußball gelebt, war Mittelfeldspieler in der DDR-Liga bei der TSG Bau Rostock und bei Schifffahrt-Hafen. Ich habe danach die Jugendmannschaften in Papendorf und Warnemünde betreut, war vier Jahre Trainer der 1. Männer-Mannschaft des SV Pastow. 2005 kam ich dann wieder zum F.C. Hansa, wo ich Gerald Dorbritz in der A-Jugend unterstützte."

Thomas - inzwischen leidenschaftlicher Marathon-Läufer und Ü42-Kicker in Elmenhorst bzw. im Traditionsteam des FCH - ist schon seit 2006 hauptberuflich als Sozialpädagoge beim F.C. Hansa und kümmert sich seither intensiv um die Nachwuchsspieler. Dass Engels oft einen 12-Stunden-Tag hat, stört den gebürtigen Rostocker nicht: „In der Woche bin ich morgens schon ab 5.00 Uhr im Internat und bereite die Presseschau vor. Ab 6.00 Uhr ist Frühstück.

Danach gehen die Jungs zum Unterricht oder absolvieren die ersten Trainingseinheiten. Zwischen Schule und Sport bin ich immer für meine Jungs da, denn ich übernehme im Prinzip ja auch viele Aufgaben, um die sich zu Hause die Eltern kümmern würden. Mein Arbeitstag endet selten vor 20.00 Uhr. Meine Tür steht den Jungs aber immer offen. Bei Problemen können Sie mich Tag und Nacht erreichen. Ich lebe praktisch für diesen Beruf."

Hansa-Bubis werden fit fürs Leben gemacht
Thomas Engels ist als Sozialpädagoge wiederum auch der Verbindungsmann zu Juri Schlünz, dem Leiter der Nachwuchsakademie, zu den Trainern der Nachwuchsmannschaften, zu den Fach- und Klassenlehrern der CJD Christophorusschule bzw. der Regionalen Schule Heinrich Schütz sowie zu den Ausbildungsbetrieben. Das Leben im Internat hat durch zahlreiche von Thomas Engels unter dem Motto „Fit fürs Leben" initiierte Aktivitäten viele Facetten.

Das reicht vom gemeinsamen Kochen mit den Hansa-Profis über die Ernährungsberatung, die Berufsfrühorientierung bis hin zu Tipps zur medizinischen Fußpflege. Besuche in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen standen und stehen im Laufe eines Fußballjahres ebenso schon auf dem Programm wie ein Medien-Training und ein Etiketteseminar. Dazu kommen sportliche Freizeitaktivitäten.

Plätze im Internat sind knapp und sehr begehrt
Kein Wunder also, dass Plätze im Hansa-Internat sehr begehrt sind. „Es hat sich herumgesprochen, dass wir hier einen hohen Standard haben. Selbst Spieler, die hier zum Probetraining waren, sich sportlich aber nicht durchsetzen konnten, schwärmen von den guten Bedingungen und empfehlen das Internat weiter", weiß Thomas Engels. Sportliche Erfolge wie der Meistertitel 2010, die Pokalfinalteilnahme 2011 und der Vizemeistertitel 2013 der A-Junioren tun ein Übriges, um die Attraktivität noch zu steigern.

Diese soziale Begleitung der Hansa-Talente wird auch vom Deutschen Fußball-Bund und der Deutschen Fußball Liga als beispielhaft angesehen und hat so Eingang gefunden in das Qualitätshandbuch von DFB und DFL.

„Das sozialpädagogische Konzept des F.C. Hansa Rostock umfasst ein vielseitiges Paket an sozialen und pädagogischen Aktivitäten, das Talenten dabei helfen soll, komplexe Lebensanforderungen zu meistern, Lebenschancen zu ergreifen und damit als ‚stabile junge Persönlichkeiten in einem stabilen sozialen und schulisch-beruflichen Lebensumfeld' die leistungssportliche Karriere konzentriert voranzutreiben", heißt es in dem Informationsmaterial für die Leistungszentren.