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Klubgeschichte

Klubgeschichte

Seine Ursprünge hat der F.C. Hansa Rostock im Erzgebirge. Die Oberligamannschaft Empor Lauter wurde 1954 auf Beschluss von "oben" nach Rostock delegiert. "Unter dem Namen des SC Empor Rostock werden künftig die Oberligaspiele der bisherigen BSG Empor Lauter im Rostocker Ostseestadion ausgetragen", vermeldete damals die Fußball-Woche unter der Überschrift "Empor Lauter nun in Rostock".

Das erste Punktspiel des SC Empor Rostock im Ostseestadion endete am 14. November 1954 mit einem 0:0-Unentschieden gegen Chemie Karl-Marx-Stadt.

Die Gründung des F.C. Hansa fand 11 Jahre später am 28. Dezember 1965 im Kultursaal der Deutschen Post in Rostock statt. Die Clubchronik vermerkt, dass die Unterzeichnung der Gründungsurkunde genau um 18.32 Uhr stattfand.

Schon Wochen vor der Gründung hatte das Vorbereitungskomitee die Rostocker Bevölkerung aufgerufen, einen Namen und ein Symbol für den neuen Club vorzuschlagen. Unter den Einsendungen wurden der Name "Hansa" und als Symbol die Kogge am häufigsten genannt. Sowohl der Name "Hansa" als auch die Kogge sind längst zu Markenzeichen des F.C. Hansa geworden, wobei gerade das bauchige Segelschiff schon so manchen Medienvertreter zu mehr oder weniger gelungenen Wortspielen veranlasst hat.

In der DDR-Oberliga spielten der SC Empor und der F.C. Hansa mit wechselndem Erfolg. In den Jahren 60er Jahren zählten die Rostocker zu den Spitzenmannschaften des DDR-Fußballs, zum Titelgewinn reichte es aber nie. Viermal (1962, 1963, 1964, 1968) musste man sich als Vizemeister geschlagen geben. Auch in fünf Pokalendspielen (1955, 1957, 1960, 1967, 1987) fehlte immer ein kleines Stück zum Sieg.

Den ganz großen Wurf landete der F.C. Hansa dann in der Saison 1990/91, als die Mannschaft unter Trainer Uwe Reinders überraschend Meister und Pokalsieger wurde. Der Meistertitel bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die 1. Bundesliga.

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