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18.12.2014 14:33 Uhr

F1 startet unglücklich in die Hallensaison

Bereits an den ersten beiden Dezemberwochenenden stand für die F1 des F.C. Hansa Rostock jeweils ein Hallenturnier auf dem Plan.

Zunächst ging es am 06. und 07. Dezember nach Schwarzenbek zu einem Zweitagesturnier.  Mit insgesamt 24 Mannschaften wurde zunächst in vier 6er-Gruppen gespielt. Dieser Vergleichswettkampf, der an Größe kaum zu überbieten war, stellte sich im Laufe der beiden Turniertage als herausragend organisiert heraus. 

Der F.C. Hansa startete zumindest ergebnistechnisch gut in das Turnier, indem die Mannschaft die ersten 3 Spiele jeweils mit 2:0 gewinnen konnte. Damit war die Qualifikation für die Hauptrunde bereits früh gesichert. Jedoch waren bereits in diesen ersten drei Spielen zahlreiche Schwächen, besonders im technischen Bereich zu sehen. Viele Ballmitnahmen, Dribblings und Pässe ließen hinsichtlich der Ausführung ausreichend Luft nach oben. Demnach war es fast zu erwarten, dass die Rostocker spätestens gegen stärkere Truppen vor große Probleme gestellt werden. Aus den letzten beiden Spielen der Vorrunde konnten die Ostseestädter lediglich einen Punkt holen, wobei sie letzteres hoch verdient mit 0:3 verloren.  Nach diesen ersten 5 Spielen folgten dann, ebenfalls am Samstag, die ersten beiden Spiele der Hauptrunde. Hierfür sollte sich das Teilnehmerfeld insoweit separiert haben, dass die Hansajungs nicht damit rechnen konnten, ein vermeintlich einfaches Spiel zu haben. Auch in der Hauptrunde konnten die vielen technischen Mängel zunächst nicht abgestellt werden, sodass der FCH mit zwei Niederlagen alles andere als gut in diese entscheidende Hauptrunde startete.

Die Zielstellung für den zweiten Tag war damit eindeutig. Es galt, die offensichtlichen Schwächen im technischen Bereich vom Vortag abzustellen und spielerisch zu überzeugen. Insgesamt konnte Hansa am zweiten Turniertag deutlich selbstbewusster und damit spielintelligenter sowie deutlich spielstärker auftreten. Es gelang dabei ganz gut, sich spielerisch abzusetzen und hinsichtlich der Spielphilosophie teilweise sehr deutlich abzuheben. Dabei war es schön anzusehen, dass an diesem Tag auch der ein oder andere ansehnliche Spielzug zum Torerfolg führte. Darüber hinaus wurde aufgezeigt, dass auch eine flache Spieleröffnung sehr effizient sowie schön anzusehen sein kann.

Am Ende konnte man mit dem zweiten Tag zufrieden sein. Durch den unzureichenden Verlauf des ersten Tages, kam man insgesamt jedoch nicht über den 7. Platz hinaus. Rein spielerisch gesehen hätten es die Rostocker sicherlich verdient gehabt, weiter vorne zu landen.

Am zweiten Dezemberwochenende ging es für die U9 zur Hallenkreismeisterschaftsvorrunde der E-Junioren. Eine sehr unglückliche Turnierplanung ließ den Hansa-bubies von Vornherein auf kein erfolgreiches Wochenende hoffen. Zum ersten Mal mussten die F-Jugendlichen bei den E-Junioren in der Kreismeisterschaftsvorrunde antreten, was mit Sicherheit keinem Beteiligten wirklich weiterbringen dürfte. Trotzdem stellten sich die Hanseaten dieser Aufgabe, hatten aber aufgrund der klaren physischen Unterlegenheit einige Nachteile. Der FCH ließ sich davon nicht beirren und wollte wie immer seine Spielweise durch das Turnier ziehen. Unabhängig vom Gegner sowie vom Spielstand gelang es den Jungs insgesamt ganz gut, sich entsprechend zu präsentieren. Mit einer ausgeglichenen Bilanz hinterließen die Kleinsten des Turniers einen vernünftigen Eindruck. Am Ende gelangen damit 2 Siege, 2 Niederlagen und 1 Unentschieden.

Ein besonderer Dank geht dabei noch einmal an die beiden Trainer Ulli und Markus, welche die verantwortlichen U9 Trainer an diesem Wochenende würdig vertraten.

Nach diesen beiden Turnieren sollten sich die Kicker mittlerweile an die Halle gewöhnt haben. Dabei stellen sie sich das Ziel, von Zeit zu Zeit eine positive Entwicklung zu nehmen und von Wettkampf zu Wettkampf immer bessere Leistungen zu erzielen, um am Ende der Hallensaison, bei der Landesmeisterschaft, auf einem richtig guten Niveau spielen zu können. Bis dahin stehen noch einige Wettkämpfe und Trainingseinheiten auf dem Plan, in denen die Rostocker hoch motiviert an sich arbeiten werden.

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