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30.12.2014 12:08 Uhr

F1 mit vernünftiger Leistung zum Jahresende

Am vergangenen Wochenende standen bei der F1 noch einmal zwei Hallenturniere auf dem Plan. Am Samstag war man beim Weihnachts-Cup (E-Junioren) der SG Wöpkendorf zu Gast und am Sonntag nahm man beim Hawart-Cup (E-Junioren) des SV Traktor Sarow teil.

Am Samstag erwischten die Hansajungs im ersten Spiel gegen den PSV Ribnitz-Damgarten einen sehr guten Turnierstart. Mit einer tollen Spielanlage, sauberen Pässen in das richtige Bein und guten Ballmitnahmen gelang es, viele klasse Passkombinationen zu zeigen. Indem man den Ball laufen ließ und in den wenigen Zweikämpfen die gewohnt hohe Aggressivität zeigte, hatte man keinerlei Probleme mit der körperlichen Unterlegenheit und ließ den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen. Lediglich an der Chancenverwertung und teilweise an der Genauigkeit des letzten Passes haperte es ein weinig, sodass am Ende, zumindest vom Ergebnis ausgehend, bloß ein knapper 1:0 Sieg heraussprang. In den restlichen Spielen konnten die Hansajungs aber leider nicht mehr an die hohe technische Qualität des ersten Spiels anknüpfen. Zwar legte man weiter eine gute Spielanlage an den Tag, leistete sich jedoch zu viele Fehler im Passspiel und in den Ballmitnahmen. Sobald die Jungs dahingehend mit der nötigen Konzentration zu Werke gingen, kamen sie auch prompt zu Torchancen. Allerdings geschah dies im weiteren Turnierverlauf zu selten, wodurch man mit 3 Unentschieden, jeweils knapp den Sieg verfehlte und sich keine Chancen mehr auf den Turniersieg ausrechnen konnte. Zu allen Ungunsten ging dann das letzte Turnierspiel auch noch unglücklich mit 0:1 verloren. Am Ende sprang ein undankbarer 3. Platz für die Hansakicker heraus, obwohl man von der Art und Weise des Fußballspielens sicherlich den besten Eindruck hinterlassen hatte. Doch zukünftig muss es das Ziel sein, effektiver zu werden und sich für die gute Spielanlage auch belohnen zu können. Als Anerkennung der guten Spielweise der Hansakicker, konnten sie mit Gianluca an diesem Tag den besten Spieler des Turniers stellen.

Am Sonntag zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Nach einem klasse Auftaktspiel gegen die SG Sarow/Pentz, das man mit 3:1 gewinnen konnte, folgten zwei, erneut sehr unnötige, Niederlagen gegen Bergen und Pommern Stralsund. Im ersten Spiel konnte man die gute Spielanlage nun auch mit einer besseren Chancenverwertung komplettieren. Ausgangspunkt dafür war eine starke Einzelaktion in höchstem Tempo, die dann kaltschnäuzig zum Torerfolg führte. Anschließend gelang es, auch einige Passkombinationen durch Torerfolge zu vollenden. In den beiden darauffolgenden Partien verbaute man sich jedoch durch vermehrt aufgetretene technische Unsauberkeiten und unnötige Ballverluste in der Spieleröffnung jeweils den Sieg. Zwar konnten die Hansajungs über weite Strecken das Spiel bestimmen, leisteten sich aber teilweise solch fatale Fehler, die durch den Gegner sofort bestraft wurden. Trotz eines Sieges im letzten Gruppenspiel verpasste man das Halbfinale und musste sich mit dem Spiel um Platz 5 abfinden. In diesem Spiel konnte die F1 allerdings mit einer klasse Leistung einen positiven letzten Eindruck hinterlassen. Mit einer enormen technischen Exaktheit spielten sich die Jungs phasenweise in einen wahren „Passrausch“. Eine super Kombination mit abschließendem Querlegen vor dem Torwart führte zum schönsten Turniertor. Eine weitere Kombination, in der die Jungs den Ball intuitiv über 4 Stationen sogar jeweils direkt laufen ließen, führte leider nicht zum Torerfolg. Allerdings gelang es erneut nicht, diese Leistung durch einen Sieg abzurunden. Auch wenn die Enttäuschung bei den Jungs nach dem letzten Spiel natürlich groß war, fühlte sich dieses, nach so vielen tollen Aktionen, mehr wie ein Sieg an. Am Ende stand mit dem 6. Platz erneut eine unbefriedigende Platzierung zu Buche. Allerdings konnte man ebenfalls erneut, neben den Jungs des Güstrower SC, die beste Spielanlage zeigen. Auch die Torausbeute (8 Tore in 5 Spielen) konnte im Vergleich zum Vortag (3 Tore in 5 Spielen) ein wenig verbessert werden. Eine weitere Parallele lag in der Wahl des besten Spielers, die mit Felix erneut ein Hansakicker für sich entscheiden konnte.

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