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02.12.2015 12:43 Uhr

U11 mit Licht und Schatten

Nach einem spielfreien Wochenende standen für unsere U11-Junioren gleich zwei Spiele innerhalb kürzester Zeit auf dem Spielplan.

Am Mittwoch ging es für das Team nach Güstrow, Gastgeber war die U13 des Güstrower SC. Die Vorgabe vom Trainerteam war klar: Technische Überlegenheit ausspielen und den Ball durch die eigenen Reihen laufen lassen.
Leider konnte das Team diese Vorgaben in der ersten Halbzeit nicht umsetzen. Von Beginn an ließ man sich von der körperlichen Überlegenheit einschüchtern und die eigenen Stärken kamen nicht zum Tragen. Die Jungs verzettelten sich in unnötige Zweikämpfe und machten sich somit das Leben selber schwer. So war es nur eine Frage der Zeit bis man in Rückstand geriet. In der 9. Minute war das Glück aufgebraucht und Güstrow erzielte das 1:0. Einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld nutzten die Gastgeber aus und trafen unhaltbar durch einen Fernschuss. Nur vier Minuten später gab es eine ähnliche Situation, wieder lud man Güstrow zum Tore schießen ein und diese bedankten sich mit dem 2:0.

Dass die Jungs es anders können, zeigten sie in der 15. Minute. Mattis Bock schickte den über rechts startenden Matheo Venohr, der mit einer guten Ballmitnahme alleine vor dem Torwart zum Anschlusstreffer einschieben konnte. Leider blieb es der einzige Lichtblick in der ersten Halbzeit. Anstatt an diesen Spielzug anzuknüpfen, lud man die Güstrower zu zwei weiteren Toren ein. Mit einem 4:1 Rückstand ging es in die Halbzeit.

In der Pause gab es deutliche Worte an die Hansa-Bubis, es wurde nochmal an die Stärken der Jungs appelliert. Die Mannschaft sollte in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht zeigen und tat dies auch. Von Beginn an ließ man den Güstrowern keine Chance mehr, der Ball lief durch die eigenen Reihen, die Jungs störten früh den Spielaufbau der Gastgeber und somit entwickelte sich ein ganz anderes Spiel als in den ersten 30 Minuten. Es gab eine Reihe guter Gelegenheiten ein Tor zu erzielen, leider scheiterte man überhastet am Torwart oder der Ball flog knapp neben das Tor. Natürlich spielte die Zeit den Güstrowern in die Karten und die drei Punkte waren den Barlachstädtern nicht mehr zu nehmen. In der 59. Minute belohnten sich die Hansa-Bubis nochmal für eine couragierte zweite Halbzeit, Richard Bauer konnte auf 4:2 verkürzen. Auch wenn die Güstrower im Gegenzug den alten Abstand wiederherstellen konnten, lässt sich auf diese zweite Halbzeit aufbauen. Die nächste Aufgabe ließ auch nicht lange auf sich warten, am Sonntag empfing man den Tabellendritten, die Jungs vom PSV Ribnitz-Damgarten.

Aufstellung: Melvin Galinsky, Richard Bauer, Leo Bera, Tim-Lukas Eick, Matheo Venohr, Theo Stein, Mattis Bock, Thorben Schwarz, Tim Fürstenau, Jakob Rätzel, Leopold Großklaus

Tore: 1:0 (9.), 2:0 (13.), 2:1 Venohr (Vorlage Bock, 15.), 3:1 (22.), 4:1 (27.), 4:2 Bauer (Vorlage Bera, 59.), 5:2 (60.)


Nur vier Tage nach dem Gastspiel in Güstrow ging es für unsere U11 mit einem Heimspiel weiter. Man empfing zum Spitzenspiel Tabellenvierter gegen Tabellendritter die Mannschaft vom PSV Ribnitz-Damgarten. Wieder ging es gegen eine körperlich völlig überlegene Mannschaft, doch dieses Mal sollten die Hansa-Kicker gleich das Gesicht aus der zweiten Hälfte in Güstrow zeigen. Die Jungs sollten den Gegner früh angreifen, ihn zu Ballverlusten zwingen und sich dann schnell vor das generische Tor kombinieren. Man setzte die Vorgaben vom Trainerteam von Beginn an konsequent um, die Jungs ließen Ball und Gegner laufen. In der 5. Minute belohnten sich die Hanseaten dann für diesen Auftakt. Matheo Venohr und Richard Bauer ließen durch einen Doppelpass die Gegner ins leere laufen und kombinierten sich zur Grundlinie, von dort passte Bauer den Ball auf dem im Rückraum wartenden Tim Fürstenau, dieser konnte den Ball zum verdienten 1:0 ins Tor schießen. Nur vier Minuten später konnten die Jungs auf 2:0 erhöhen, Theo Stein verlagerte das Spiel nach links und Matheo Venohr konnte mit einem Fernschuss den gegnerischen Torwart überwinden.

Weitere Einschussmöglichkeiten konnten bis zur Halbzeit nicht genutzt werden. Wichtig war es jetzt, dass die Jungs jetzt nicht nachlassen und weiter ihr Spiel durchziehen. Gesagt, getan.

In der 31. Minute bewies Leopold Großklaus wieder mal seinen Torriecher und konnte auf 3:0 erhöhen. Nur eine Minute später war es Richard Bauer, nach einer Ablage von Venohr, der mit einem satten Linksschuss für das vierte Hansa-Tor sorgte. Man ließ den Ribnitzern keine Chance in das Spiel zurückzufinden, der Ball lief durch die eigenen Reihen und es ergaben sich weitere Einschussmöglichkeiten. In der 40. Minute schlug dann Tim Fürstenau ein zweites Mal zu. Nach einem Pass von Jakob Rätzel in die Spitze, scheiterte der stark spielende Theo Stein nach schöner Drehung noch am Torwart, den Nachschuss konnte Fürstenau aber im Tor unterbringen. In der 43. Minute krönte dann Mattis Bock seine ausgezeichnete Leistung. Nach einem Solo durch die rechte Abwehrseite der Gäste, konnte er auf 6:0 erhöhen. Das letzte Tor für die Hanseaten erzielte dann Leo Bera in der 51. Minute, Vorlagengeber war Fürstenau. Leider war es nicht möglich diesen Sieg ohne Gegentor über die Bühne zu bringen, so konnten die Gäste in der 52. Minuten einen Ehrentreffer erzielen.

Im Großen und Ganzen war es die beste Saisonleistung der Jungs, man dominierte den Gegner über die komplette Spielzeit und verlor nur in einer hektischen Schlussphase den spielerischen Faden. Hier gilt es in Zukunft, gerade mit einer 7:0 Führung im Rücken, den Ball ruhig durch die Reihen laufen und sich nicht durch Hektik anstecken zu lassen.

Am nächsten Sonnabend findet dann das nächste Heimspiel statt, zu Gast in Rostock-Evershagen wird die Mannschaft vom Stralsunder FC sein. Anpfiff ist um 10 Uhr.

Aufstellung: Melvin Galinsky, Richard Bauer, Leo Bera, Tim-Lukas Eick, Matheo Venohr, Theo Stein, Mattis Bock, Thorben Schwarz, Tim Fürstenau, Jakob Rätzel, Leopold Großklaus

Tore: 1:0 Fürstenau (Vorlage Bauer, 5.), 2:0 Venohr (Vorlage Stein, 17.), 3:0 Großklaus 31.), 4:0 Bauer (Vorlage Venohr, 32.), 5:0 Fürstenau (Vorlage Stein, 40.), 6:0 Bock (43.), 7:0 Bera (Vorlage Fürstenau, 51.), 7:1 (52.)

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