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09.04.2018 13:53 Uhr

Erfolgreiches Wochenende für den Nachwuchs

Am Wochenende warteten schwierige Aufgaben auf den Hansa-Nachwuchs, der diese aber souverän meisterte. Während die zweite Mannschaft der Kogge einen klaren 3:0-Sieg gegen den Malchower SV einfuhr, gewann die U19 ihr Spiel gegen Hertha 03 Zehlendorf mit 2:1. Die U17 spielte ebenfalls gegen die Berliner, verlor die Begegnung jedoch mit 0:2. Derweil setzte die U15 beim Prestigeduell in Magdeburg ein Ausrufezeichen, als der FCM mit 6:2 vom Platz gefegt wurde.

U21: Drei Tore in acht Minuten sorgen für verdienten Sieg über Malchow

Gegen den Malchower SV erwartete Trainer Felix Dojahn „alles andere als eine leichte Kiste“ und sollte recht behalten: Zu Beginn der Partie wurden die Gäste mit mehreren Standards gefährlich. „Wir hatten Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind“, bilanzierte der Coach nach Abpfiff. Dass am Ende ein klarer 3:0-Sieg auf dem Spielberichtsbogen stand, lag vor allem an einer „sehr guten zweiten Halbzeit“, wie Dojahn betont. „Wir haben mutiger und druckvoller nach vorne gespielt“, erklärt der 32-Jährige. Innerhalb von acht Minuten erzielten seine Schützlinge drei Treffer: Erst lupfte Flath auf Grube, der zum 1:0 einschob (70.). Vier Zeigerumdrehungen später sorgte das Duo bei sommerlichen Temperaturen im Volksstadion für das 2:0, als Flath eine Flanke von Grube vollendete (74.). Und kurz darauf machte Ehlers nach einem Freistoß von Berger endgültig den Deckel drauf (78.). „Ich bin sehr zufrieden, der Sieg ist hochverdient“, strahlte Coach Dojahn. Mit nun 29 Punkten hat sein Team den Platz im Tabellenmittelfeld der Oberliga Nord gefestigt.

U19: Achtungserfolg gegen Hertha 03 Zehlendorf

Derweil setzten die A-Junioren in der Regionalliga Nordost ein echtes Ausrufezeichen. Gegen den Tabellenzweiten FC Hertha 03 Zehlendorf gewann das Team von Trainer Paul Kuring 2:1. Schon früh stellte die Kogge dabei die Zeichen auf Sieg. Bereits in der vierten Minute traf Frank zur Führung, kurz vor dem Pausenpfiff und zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt erhöhte Kroh gar auf 2:0 (44.). Zwar kamen die Gäste aus Berlin durch den Anschlusstreffer von Edler (47.) noch einmal heran, doch der Nachwuchs des FCH brachte das Ergebnis über die Zeit und feierte einen Achtungserfolg.

U17: Zwei Sonntagsschüsse besiegeln Niederlage

Auch die U17 der Kogge trat gegen den Nachwuchs von Hertha 03 Zehlendorf an, verlor die Partie gegen die Berliner jedoch mit 0:2. Das Ergebnis spiegelte aber nicht den Spielverlauf wider: Während sich die Gäste auf ihre Defensivarbeit konzentrierten und vorrangig auf Konter lauerten, nahmen unsere B-Junioren das Heft in die Hand. Doch der viele Ballbesitz half nichts, im ersten Durchgang erzielten die Hauptstädter durch einen Sonntagsschuss die Führung (27.). Auch nach dem Seitenwechsel war der FCH die aktivere Mannschaft. Kurz nach Wiederanpfiff stand der Pfosten dem Ausgleich im Weg, anschließend blieb das Team von Marco Vorbeck aber zu ungefährlich: „Mit unserem Spielaufbau war ich zufrieden, aber im letzten Drittel hat es uns an Durchschlagskraft gefehlt“, moniert der Trainer. „Oftmals kam der letzte Pass nicht an, aber auch die Geilheit, Tore zu erzielen, hat gefehlt“, resümiert der Übungsleiter und kommt zu dem Schluss: „Wenn du keine Chancen hast, hast du auch kein Recht, zu gewinnen.“ Kurz vor Schluss landete ein zweiter Sonntagsschuss im Tor der Hanseaten (80.), die sich letztlich mit 0:2 geschlagen geben mussten.

U15: 6:2-Kantersieg im Prestigeduell gegen Magdeburg

Unterdessen feierte die U15 einen ganz besonderen Erfolg: In Magdeburg fegten die C-Junioren der Kogge den Nachwuchs des FCM mit 6:2 vom Platz – und das, obwohl die Vorzeichen alles andere als gut waren. Zahlreiche Leistungsträger fielen verletzt aus und früh geriet die Mannschaft von Birger Lipp in Rückstand. „Die erste Viertelstunde haben wir total verpennt“, gibt der Trainer offen zu. Doch nach einer Systemumstellung, die aus einem verletzungsbedingten Wechsel resultierte, brannte die Kogge ein wahres Offensivfeuerwerk ab. „Wir haben uns in einen regelrechten Rausch gespielt“, analysiert Lipp, der „mehr als sehr zufrieden“ mit der Leistung seiner Elf war, die das Spiel erst drehte und am Ende überaus verdient und beim Stand von 6:2 als Sieger den Platz verließ.

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