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05.02.2014 11:18 Uhr

F2 gewinnt Hallenturnier in Schwerin

Am vergangenen Wochenende ging es für die Kleinsten des F.C. Hansa Rostock nach Schwerin zum Hallenturnier der 2006er des FC Mecklenburg Schwerin. Bei einer Spielzeit von 10 Minuten pro Spiel und kleinen Handballtoren war von Beginn an klar, dass es an diesem Tag erneut eine schwierige Aufgabe werden wird. Für die jungen Rostocker sollte es das erste Turnier werden, in dem sie sich auch mit gleichaltrigen Mannschaften messen können, denn die Gastgeber aus Schwerin und die Jungs aus Greifswald waren ebenfalls 2006 geboren. In einem Telnehmerfeld von 8 Mannschaften wurde Jeder gegen Jeden gespielt, so dass am Ende insgesamt jeder genügend Spielzeit bekam.

Hansa startete wie schon vor zwei Wochen in Neubrandenburg richtig gut ins Turnier. Mit einer guten Spielanlage gelang es, das erste Turnierspiel gegen Schönberg deutlich mit 3:0 für sich zu gestalten. In der kommenden Partie gegen die Gastgeber sollte es dann zum vermeintlich interessantesten Spiel kommen. Da die Schweriner für ihre gute Jugendarbeit bekannt sind, war es für den F.C. Hansa umso wichtiger zu zeigen, dass am heutigen Tag kein Weg an ihnen vorbei führt. In einem rassigen Spiel hatte Hansa stets das Heft in der Hand und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel an einem Sieg zu. Das Spiel endete hochverdient mit 2:0, wobei die Rostocker durchaus noch mehr Tore hätten erzielen können.

Mit diesem sehenswerten Turnierstart im Rücken, kam es in dem dritten Spiel der Hanseaten dann zu einem kurzen Knick im Turnierverlauf. Es ging gegen die Mädels vom FSV Schwerin. Vor den älteren Spielerinnen schienen die kleinen Rostocker einen Heidenrespekt zu haben. Zumindest ließ es ihre sehr ängstliche und Selbstvertrauen vermissende Spielweise vermuten. Etwas glücklich konnte dieses Spiel zwar mit 1:0 gewonnen werden, jedoch war klar, dass in den folgenden Spielen wieder eine Leistungssteigerung her musste. Gegen Roggendorf gelang dann ein ungefährdeter 2:0-Erfolg, ehe es dann gegen den Rehnaer SV ging. In diesem Spiel war Hansa zwar spielbestimmend, bekam es aber fertig, von den herausgearbeiteten Torchancen nicht eine einzige zu verwerten. Das Spiel fand über die komplette Spielzeit in der Hälfte der Rehnaer statt. Die Gegner kamen kaum einmal über die Mittellinie und blieben in dem Spiel auch ohne eine Torschuss. Umso ärgerlicher war es, dass dieses Spiel 0:0 endete. Im vorletzten Turnierspiel der Hansa-Bubies ging es dann gegen Greifswald. Hansa fand zurück zu alten Stärken. Es gelang ihnen, wie so oft im Turnier, sehenswerte Eins-gegen-Eins-Situationen zu führen und gute Anschlussaktionen folgen zu lassen. Bemerkenswert war, dass die Spielintelligenz der Jungs bereits so weit reicht, einige tödliche Bälle in die Tiefe zu spielen. So war es möglich, schnell vor das gegnerische Tor zu kommen und diesmal auch konsequent abzuschließen. Mit 3:0 wurde auch in der Höhe verdient der nächste Sieg eingefahren. Vor dem letzten Turnierspiel hatten die Rostocker somit 16 Punkte auf dem Konto und konnten ein Torverhältnis von 11:0 für sich verbuchen.

Durch diese beeindruckende Bilanz stand Hansa bereits vor dem letzten Spiel als Sieger des Turniers fest. Nichtsdestotrotz setzten sie sich das Ziel, ohne Niederlage aus dem Turnier zu gehen, wobei man das Ganze insofern hätte krönen können, wenn man auch ohne Gegentreffer geblieben wäre. Doch die an diesem Tag gut aufgelegten Jungs aus Neuburg sollten den Hanseaten einen Strich durch diese Rechnung machen. Hansa bekam gefühlt keinen Fuß vor den anderen. Offensiv gelang nahezu überhaupt nichts mehr. Zudem fehlte die Motivation, entschlossen und bissig gegen den Ball zu arbeiten. Die Gegner waren konsequent vor dem Tor und fügten den Rostockern somit die einzige Turnierniederlage zu, die mit 0:3 sogar sehr deutlich ausfallen sollte. Für den FCH war es natürlich sehr ärgerlich, sich so aus dem Turnier zu verabschieden. Zudem ließ die gezeigte Art und Weise des letzten Turnierspiels sehr zu wünschen übrig. Das Fazit, dass den kleinen Rostockern noch die nötige Konstanz fehlt, um über eine komplette Turnierdistanz zu überzeugen, fällt dabei sehr nüchtern aus.
Insgesamt bleibt jedoch zu sagen, dass die Hansajungs an diesem Tag die beste Spielanlage und -idee aufwiesen und somit das Turnier auch verdient gewinnen konnten. Nach den zuvor teilweise doch sehr unglücklich verlaufenden Turnieren war es wichtig, auch mal ein Erfolgserlebnis verbuchen zu können, um ein wenig Selbstvertrauen zu schöpfen.

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