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08.10.2013 11:32 Uhr

F2 kassiert viele Gegentore in Güstrow

Güstrow war bis zum vergangenen Wochenende Tabellenführer in der Kreisoberliga Warnow der F-Junioren. Ohne Punktverlust und mit einem starken Torverhältnis hatten sie sich bis dahin souverän durch die Liga gespielt. Für den FCH war damit von Beginn an klar, dass es am Sonntag eine Mammutaufgabe werden wird. Hansa gelang es, die letzten beiden Partien klar für sich zu entscheiden und startete mit entsprechend breiter Brust ins Spiel. Natürlich hatte man sich zuvor vorgenommen, die „Großen“ ein wenig zu ärgern und sich eventuell sogar einen Punkt zu ergaunern.

Doch schnell wurde klar, dass es zumindest am heutigen Tag nichts für die Punkteausbeute zu holen gibt. Güstrow begann stark und war in den 1-gegen-1-Situationen deutlich überlegen. Immer wieder waren Tempodribblings mit guten Richtungswechseln und Finten zu sehen, die die Gäste aus Rostock ziemlich alt aussehen ließen. Dementsprechend verdient gingen die Gastgeber früh in Führung und konnten diese dann auch zu schnell ausbauen. Hansa kam nicht ins Spiel und hatte große Probleme, die einfachen Dinge umzusetzen. So entstanden kaum Ballstafetten der Hanseaten, die über mehr als zwei Stationen gingen. Das Spiel der Ostseestädter war also sehr zerfahren und machte es den Gegnern leicht, den Ball zu erobern und Gegenangriffe zu starten. Bis zum Pausenpfiff agierten die Hansa-Schützlinge sehr ängstlich und konnten dabei nur ein einziges Mal ihr Können aufblitzen lassen, nämlich als sie einen wunderbaren Angriff über die rechte Seite sehenswert und erfolgreich abschließen konnten. Aber dies war natürlich insgesamt deutlich zu wenig, so dass der FCH mit einem 1:8-Rückstand in die Halbzeitpause ging. In diesen 10 Minuten der Ruhe wurde den Jungs deutlich gemacht, dass es keinerlei Grund gibt aufzustecken. Ganz im Gegenteil wurde gefordert, in die zweite Halbzeit zu gehen und so Fußball zu spielen, als stände es noch 0:0. Es galt, deutlich aggressiver zu spielen, um besseren Zugriff in den Zweikämpfen zu kriegen. Zudem sollte auch in der Offensive viel mutiger aufgetreten werden, denn dort waren bis zur Pause keine Finten oder gute und effektive Richtungswechsel zu sehen. Auch die Bälle in die Tiefe, die durchaus möglich gewesen wären, ließen die jungen Kicker vermissen.

So gelang es den Rostockern, gut in die zweiten 20 Minuten zu starten. Mit zwei guten Angriffen nach klasse Bällen in die Tiefe und guten 1-gegen-1-Situationen stand es für die zweite Halbzeit gesehen plötzlich 2:0 für die Gäste. Das gab Hansa natürlich gewisses Selbstvertrauen und zeigte auf, dass auch gegen Güstrow einiges möglich ist. Insgesamt traten sie in der zweiten Hälfte viel mutiger auf und es gelangen spielerisch deutlich bessere Aktionen als noch in der ersten Halbzeit. Zwar schwanden hinten heraus wieder ein wenig die Kräfte bei allen Beteiligten, aber es wurde klar ersichtlich, dass die zweite Halbzeit mit 5:3 für Güstrow sowohl vom Ergebnis als auch vom Spielverlauf viel ausgeglichener war.

Am Ende hieß 13:4 für Güstrow, was aufgrund der schwachen ersten Halbzeit der Hansa-Bubis leider auch in der Höhe in Ordnung geht.

Es spielten: Vincent Grobstich, Gianluca Pelzer, Felix Haak, Felix Eickner, Erik Maurer, Friedrich Cassel, Niklas Haug, Shawn-Cedric Brügmann

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