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05.09.2005 09:09 Uhr

Hansa-Youngster zahlen in Berlin Lehrgeld

Viel Lehrgeld haben die Amateure des FC Hansa am 4. Oberliga-Spieltag bezahlt. Mit 1:5 (0:2) unterlagen sie beim Berliner AK und kassierten damit die höchste Niederlage seit dem Regionalliga-Abstieg 1998. „Die vier Tore Differenz geben nicht die Kräfteverhältnisse auf dem Platz wieder", stimmten Hansa-Trainer Thomas Finck und sein Widerpart Christian Backs überein. Dabei begann das Spiel für die Gäste durchaus verheißungsvoll. Auf dem kleinen Platz hielten sie den Ball weitgehend vom eigenen Strafraum fern und kamen zu guten Chancen. Shapourzdadehs Hinterhaltschuss (10.) hielt der BAK-Keeper in letzter Sekunde vor der Linie, Yelens Freistoß strich knapp über die Latte (20.). Langsam kamen aber die Gastgeber zu mehr Spielanteilen. Konnte Hansa-Torwart Busch gegen Kadow noch retten (23.), so kam er beim 0:1 (29.) einen Schritt zu spät. Greve traf fünf Minuten später per Fernschuss zur 2:0-Pausenführung. Nach dem Wechsel bäumten sich die Rostocker noch einmal auf. Mit neuer taktischer Ausrichtung – Shapourzadeh rückte für Pett auf den rechten Flügel, Schwandt für Dojahn auf die linke Seite, Yelen ging in die Sturmmitte – erreichten sie zwar eine optische Überlegenheit, durchschlagskräftig waren die Aktionen jedoch selten. Nach Yelens Lattenfreistoß (65.) gelang Müller zwar der verdiente Anschlusstreffer. Nach dem 1:3 war die Hoffnung auf einen Punkt jedoch erloschen. „Das war in der Defensive zu wenig", brachte Finck das Manko seiner jungen Truppe auf den Punkt. Hansa: Busch – Brück, Jonelat, Jahn, Koch (46. Schwandt) – Pett, Müller, Yelen (84. Päch), Dojahn – C. Lange, Shapourzadeh. Tore: 1:0 Kadow (29.), 2:0 Greve (34.), 2:1 Müller (68.), 3:1 Kadow (76.), 4:1 Jacobsen (83.), 5:1 Rogoli (89.)

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