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07.05.2013 17:07 Uhr

U11 beim Sparda-Young-Cup in Viersen

Am ersten Maiwochenende gingen unsere 02er wieder auf weite Fahrt. Ziel war Viersen bei Mönchengladbach. In dem sehr stark besetzten Turnier hatten wir mit Aachen, Frankfurt und Köln attraktive Vorrundengegner.

Der Start erfolgte gegen die Alemannia. Mit Spielbeginn war sofort erkennbar, wer das Turnier mit einem Erfolg beginnen will. Durch hohes Tempo, frühes Pressing und zielstrebiges Spiel in die Tiefe konnten wir viele Torchancen erspielen – wie in den Vorwochen wurde sich aber dafür nicht belohnt. Und so passierte das Gleiche wie in den letzten Wochen. Mit der zweiten Torchance erzielte Aachen den einzigen Treffer der Partie. In den nächsten Spielen sollte nun also vor allem die eigene Torausbeute verbessert werden. Wieder wurde das gegnerische Tor vom Anpfiff weg kreativ bespielt. Es dauerte dennoch bis in die zweite Hälfte der zwölfminütigen Spielzeit, ehe durch einen Doppelpack die ersten Erfolgserlebnisse erreicht wurden. Die Frankfurter waren durch Konter immer wieder gefährlich. Nachdem sie in der letzten Minute noch zum Anschlusstreffer kamen, konnten wir im Gegenzug den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Im dritten Spiel wartete dann der 1. FC Köln auf uns. In diesem Spiel war das Ziel, ein besseres Ergebnis zu erreichen als beim letzten Vergleich vor einem Vierteljahr. Und auch dieses Spiel wurde wieder sehr engagiert begonnen. Bereits nach zehn Sekunden setzten wir den Ball an den Innenpfosten. Von dort tanzte dieser zwar schon auf der Torlinie, überschritt diese aber nicht mehr. Eine Minute später konnte es besser gemacht werden. Nach einer Ecke für die Kölner fing Jan Philipp den Ball ab und erzielte nach einem Solo über den ganzen Platz die Führung. In der Folge wurde weiter versucht, zu eigenen Torchancen zu kommen. Diese wurden nur nicht konsequent genug ausgespielt und so kamen die Geißböcke durch einen dieser Konter zum Ausgleich. Im Anschluss wurde der Druck des Gegners nun immer größer. Dadurch konnten wir unser Spiel nicht mehr durchdrücken. Am Ende gewannen die Kölner verdient mit 3:1. Im letzten Gruppenspiel gegen den Qualifikanten aus Noithausen sollte noch mal die Chance aufs Viertelfinale gewahrt werden. Dieses Spiel begann erst mal sehr zerfahren. Dies nutzte der Gegner dann auch gleich zur frühen Führung. Im weiteren Spielverlauf konnten wir dann an die vorherigen Spiele anknüpfen. Durch gute Kombinationen gelang dann noch ein 3:1-Sieg. In der Endrechnung fehlte dennoch ein Punkt auf Alemannia Aachen und damit spielten wir dann in der Runde um die Plätze neun bis zwölf.

Im Zwischenrundenspiel trafen wir hierbei auf den VfL Wolfsburg. In diese Partie fanden wir gut hinein und konnten uns einige gute Möglichkeiten erspielen. Aber wie schon zuvor schafften wir es wieder nicht, Kapital daraus zu schlagen. Der Gegner war da weitaus effektiver, wodurch wir zum Abschluss im Spiel um Platz elf antreten mussten. Hier war mit Sturm Graz noch mal ein interessanter Vergleich zu erwarten. In diesem Spiel taten wir uns sehr schwer. Gegen den sehr druckvoll agierenden Gegner kamen wir nur zu einer einzigen Torchance, die am Außenpfosten endete. Die Grazer machten es in der zweiten Spielhälfte besser und konnten den einzigen Treffer markieren.

Bei heißen Temperaturen über den gesamten Tag konnten wir in dem sehr starken Teilnehmerfeld einen guten Eindruck hinterlassen. Durch die mangelnde Chancenverwertung brachten wir uns selber um eine bessere Platzierung.

Ergebnisse:
Alemannia Aachen 0:1
Eintracht Frankfurt 3:1
1. FC Köln 1:3
SG Orken Noithausen 3:1 (Dritter der Vorrunde)
Zwischenrunde: VfL Wolfsburg 0:3
Spiel um Platz 11: SK Sturm Graz 0:1

Am Sonntag fand dann noch eine Blitzturnier mit anderen Mannschaften des Vortags statt. In den ersten beiden Spielen gegen Frankfurt und Graz konnten wir auf dem bisher ungewohnten 9er-Feld noch nicht an die Zielstrebigkeit des Vortags anknüpfen. Während das erste Spiel noch ausgeglichen verlief, beide Mannschaften aber nichts Zählbares hervorbrachten, lagen in der zweiten Partie mehr Spielanteile bei den Österreichern. Im dritten Spiel gegen den FC Augsburg erhöhten wir die Spielzeit und bekamen zwei verschiedene Spielhälften zu sehen. In den ersten 15 Minuten war erkennbar, dass wir nun endlich unser erstes Tor an diesem Tag machen wollten. Durch schnelles Spiel in die Tiefe waren wir bestrebt, zum Erfolg zu kommen. Die aktive Abseitsregelung verhinderte dies dann letztendlich. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr an die erste anschließen und so kamen die Augsburger dann selbst zu einigen Torchancen. So wurde dann auch dieses Spiel verloren. Zum Abschluss trafen wir dann noch mal auf die Wolfsburger. Auch in dieser Partie brauchten wir wieder ein paar Minuten, um selber aktiv zu werden. Das nutzten die Wölfe dann auch gleich zur frühen Führung. In der Folge versuchten wir weiter, zu Tormöglichkeiten zu gelangen. Es fehlte aber die nötige Durchschlagskraft. Dennoch wurden die Bemühungen kurz vor Schluss noch belohnt. Für einen Punktgewinn sollte es am Ende dennoch nicht reichen. Ein Distanzschuss fand noch den Weg in unser Tor und führte damit zu einer weiteren Niederlage.

Am zweiten Turniertag konnten wir nur phasenweise die Leistung des Vortags abrufen. Aber gerade an diesem wurden viele gute Aktionen gezeigt, so dass man den kommenden Aufgaben positiv entgegensehen kann.

Wir wünschen Raphael, der am zweiten Turniertag leider nicht mehr mitwirken konnte, gute Besserung. Weiterhin bedanken wir uns beim Blau-Weiß Concordia Viersen für die Einladung, das gut organisierte Turnier und die Unterbringung im Wilhelm-Kliewer-Haus.

Ergebnisse:
Eintracht Frankfurt 0:0
SK Sturm Graz 0:2
FC Augsburg 0:1
VfL Wolfsburg 1:2

Im Einsatz waren: Raphael Bartell, Jonas Dirkner (1), Jan Philipp Mack (5), Paul Brosius, Mattes Kmiecik (1), Paul Luca Sokolowski (1), Maurice Brosin, Lennox Kleinow, Lucas Bröcker, Max Bremer, Alessandro Schulz, Hendrik Nürnberg

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