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24.04.2017 13:11 Uhr

U9 mit Licht und Schatten in Eberswalde

Beim hervorragend organisiertem, aber vor allem sehr stark besetztem U9 Turnier in Eberswalde verkauften sich die Hansa-Youngster sehr beachtlich.

In der Vorrunde bekamen es die Jungs mit dem alten Bekannten Viktoria Berlin und keinen Geringeren als den Bayern zu tun. Klasse ins Turnier gestartet, konnte der erste Sieg überhaupt gegen Viktoria Berlin eingefahren werden. Gegen die Bayern wollten wir dann gleich nachwaschen. Doch hier blieb uns das Glück verwehrt und der Rekordmeister machte wie so oft kurz vor Schluss das 1:0, welches aber nicht unverdient war. Doch konnte man hier klar erkennen, dass viele Jungs zu großen Respekt zeigten und so kaum in die Zweikämpfe kamen.

Im nächsten Spiel gegen den polnischen Vertreter Slask Wroclaw träumte die Mannschaft im Kollektiv und ließ jegliche Spannung vermissen. So verloren wir auch diese Partie und waren nun im absolutem Zugzwang. Zwei Siege mussten noch her, um die Goldrunde für Sonntag zu erreichen. Gegen Neubrandenburg (3:0) und Eberswalde (10:0) spielten die Jungs dann aber ihre technische Überlegenheit aus und zeigten zielstrebigen Fußball mit vielen Torabschlüssen.

Die Goldrunde war erreicht und die hatte es so richtig in sich.

In der Gruppe waren wieder die Jungs aus Polen, FC. St. Pauli, Hertha 03 Zehlendorf, Füchse Berlin und der SC Staaken.

Eine sehr ausgeglichene Gruppe, in der jeder jeden schlagen konnte und das sollte sich auch bewahrheiten.

Wir kamen sehr schleppend ins Turnier und verloren völlig verdient gegen die Füchse mit 0:2. Im Anschluss ging es gegen die Polen und die Jungs waren auf einmal heiß. Rassige Zweikämpfe, hohes Pressing, energisches Nachsetzen, aber auch Finten und tolle Kombinationen waren jetzt zu sehen. Die Jungs machten das Vorrundenspiel vergessen und fertigten Wroclaw mit 4:0 ab. Endlich angekommen.

Gegen Hertha Zehlendorf machten wir sofort weiter und fuhren den zweiten Sieg ein. Aber auch hier wurde es nach einer 4:1-Führung nochmal spannend und man ließ die Berliner noch auf 4:3 heran.

Jetzt ging es gegen St. Pauli und die Jungs kamen mit richtig Schwung aus der Kabine.

Die Hamburger wurden förmlich in ihrer Hälfte festgenagelt, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Latte, daneben, gehalten, kläglich vergeben, alles war dabei.

Und dann kommt es wie so oft. St. Pauli macht mit dem 1. Torschuss das 1:0 und das Spiel ist aus. Doch wie schon angekündigt, brauchten wir "NUR" einen Sieg gegen Staaken und das Halbfinale wäre sicher gewesen.

Was jetzt kam war an Dramatik nicht zu übertreffen. Mit einer unverständlichen und zum Teil wirklich pomadigen Einstellung gingen die ersten sieben Minuten an Staaken und es stand 0:2. Doch die Jungs gaben nicht auf. In der vorletzten Minute machten wir den Ausgleich und hatten im Anschluss noch eine Riesenmöglichkeit auf dem Fuß.

Die Nachspielzeit lief und Staaken führte eine Ecke aus. Der Ball segelte an die Strafraumgrenze, wo Theo den entscheidenen Zweikampf gewann und wir in einer 3 vs 1 Überzahl auf das gegnerische Tor zulaufen. Und dann kommt der Abpfiff.....!

Was für eine Enttäuschung auf und neben dem Platz, denn wir hatten gerade das Halbfinale gegen den FC Liverpool verspielt.

Am Ende bleibt somit ein guter 8. Platz bei 24 Mannschaften, den wir eventuell im Vorfeld sogar unterschrieben hätten.

Fazit: Gut ist nicht immer gut genug. Für den ganz großen Wurf bei solchen Events, müssen alle Spieler Ihr Topniveau abrufen und dass war leider nur vereinzelt der Fall.

Auch fehlt uns hier und da mal der einfache Ball, die nötige Einstellung und eine gewisse Konstanz um ganz nach vorne zu kommen.

Es spielten: Pierre Maurice Sanguinette, Theodor Bluhm (1), Oskar Kowalewski (3), Matti Hasse (1), Lenn Ole Habermann (1), Niklas Ede Kangowski (1), Gino Schepler (3), Julien Sohns (1), Lennart Bastian (2), Oskar Wodetzki (8), Moritz Baier (5), Ole Jerghoff (2)

Platzierungen : 1. FC Bayern München, 2. FC Liverpool, 3. FC St. Pauli, 4. Füchse Berlin, 5. Slask Wroclaw, 6. RB Leipzig, 7. TeBe Berlin, 8. FC Hansa Rostock, 9. SC Staaken, 10. FV Eberswalde, 11. Hallescher FC, 12. Hertha 03 Zehlendorf, 13. Viktoria Berlin, 14. 1. FC Neubrandenburg, 15. 1. FC Union Berlin, 16. 1. FC Frankfurt, 17. Greifswalder FC, 18. BFC Dynamo, 19. Energie Cottbus, 20. Kerkower SC, 21. FC Strausberg, 22. FSV Lok Eberswalde, 23. Ludwigsfelder FC, 24. FV Eberswalde U8

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