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19.10.2008 17:45 Uhr

Die Trainerstimmen zum Spiel

Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf:

Wir waren darauf eingestellt, dass mit den Koblenzern die Mannschaft mit der besten Abwehr der 2. Bundesliga nach Rostock kommt. Deshalb wollten wir geduldig und keinesfalls überfallartig nach vorne spielen. Das hat die Mannschaft auch sehr konzentriert umgesetzt und sich später in einen Rausch gespielt. Es waren auch tolle Tore dabei, die wunderschön herausgespielt wurden. Für unsere treuen Zuschauer war das natürlich nicht nur ein ungewöhnliches Ereignis, sondern auch ein bleibendes Erlebnis. Und Pech für all jene, die diesmal nicht gekommen sind. Belohnung für die sehr gute Offensivleistung ist natürlich auch die Tatsache, dass wir uns im Torverhältnis erheblich verbessert haben. Jetzt gilt es aber, diese Leistung auch einmal in einem Auswärtsspiel zu bestätigen.

Koblenz-Trainer Uwe Rapolder:

Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Wir haben heute exakt mit derselben Mannschaft gespielt, die am letzten Spieltag noch 5:0 gegen Kaiserslautern gewonnen hat. So etwas habe ich in 20 Jahren Trainertätigkeit noch nicht erlebt. Von der ersten Minute an stimmte nichts, wir waren nur Statisten, haben jeden Zweikampf und jedes Kopfballduell verloren. Ich habe versucht, mit zwei Wechseln schon in der ersten Halbzeit dagegenzuwirken. Doch am Ende waren alle von der Rolle. Bislang hatten wir in sieben Saisonspielen nur sechs Gegentore kassiert, jetzt in einem Spiel gleich neun, das ist unfassbar. Ich hoffe, dass das heute nur ein Ausrutscher war.

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