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05.06.2008 13:41 Uhr

A-Junioren hoffen auf erfolgreiches Saisonfinale

Noch dürfen die A-Junioren des F.C. Hansa von der Deutschen Meisterschaft träumen. Während die drei anderen Halbfinalteilnehmer mit VfB Stuttgart, SC Freiburg und 1.FC Köln bereits feststehen, hat am letzten Spieltag der Bundesliga-Staffel Nord/Nordost sogar noch ein Trio die theoretische Chance, in die Vorschlussrunde einzuziehen.

Dazu gehört auch der Nachwuchs des F.C. Hansa, der am kommenden Sonnabend um 11 Uhr im Volksstadion den punktgleichen SV Werder Bremen empfängt, der auf Grund der um sechs Treffer besseren Torfdifferenz auf Rang 2 der Tabelle und damit knapp vor den Hanseaten rangiert. Der Sieger dieser Partie hat aber nur dann noch eine Chance auf den Staffelsieg, wenn der um einen Punkt bessere Spitzenreiter VfL Wolfsburg zeitgleich sein Heimspiel gegen Tennis Borussia Berlin nicht gewinnt. Die Hoffnung darauf ist allerdings nicht sehr groß, denn die Gäste stehen als Vorletzter bereits als Bundesliga-Absteiger fest! Einziger Vorteil: Dadurch könnten die Berliner befreit aufspielen, während der größere Druck bei den klar favorisierten Wolfsburgern liegt.

Hansa-Trainer Gerald Dorbritz konzentriert sich zunächst nur auf das Spiel seiner Mannschaft gegen Bremen: „Das wollen wir natürlich gewinnen, um in der Endabrechnung auf Rang 2 zu stehen. Auch das wäre dann schon der größte Erfolg für unseren Club seit der Einführung der Bundesliga“, erklärt der Coach der A-Junioren, der im letzten regulären Punktspiel erneut auf drei seiner Leistungsträger verzichten muss, denn Drecoll, Gusche und Person fallen weiterhin aus.

Auch mit einem Unentschieden würden die Hanseaten die Saison als Dritter beenden, müssen also auf Sieg spielen, um sich in der Tabelle noch zu verbessern. „Wir werden natürlich versuchen, von Anfang an nach vorne zu spielen. Ob das gelingt, muss man abwarten, denn auch die Bremer wollen schließlich gewinnen. Ich hoffe aber, dass wir mit der nötigen Lockerheit in die Partie gehen.“

Das Hinspiel beim SV Werder wurde mit 1:3 verloren, nachdem die Bremer nach einem 1:1 Zwischenstand noch zwei Foulelfmeter verwandeln konnten. „Da wurden wir richtig besch...... Oder höflich formuliert: Mit der Schiedsrichterleistung dort konnten wir nicht zufrieden sein“, ärgert sich Gerald Dorbritz noch immer und hofft nun darauf, das Blatt noch wenden zu können. Sollte das gelingen und der VfL Wolfsburg tatsächlich patzen, würde die Reise schon am kommenden Mittwoch zum VfB Stuttgart führen. Und das Halbfinal-Rückspiel fände am 15. Juni in Rostock statt. Doch auch, wenn ein Sieg nicht für die Endrunde reichen sollte, wäre es für die A-Junioren ein toller Saisonabschluss. Und auch für Trainer Gerald Dorbritz, der in der kommenden Saison dann die C-Junioren des F.C. Hansa als verantwortlicher Trainer übernehmen wird.

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