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03.05.2011 09:23 Uhr

A-Junioren unterliegen Hertha BSC 1:3

Die A-Junioren des F.C. Hansa Rostock haben ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten Hertah BSC Berlin mit 1:3 (1:2) verloren und können damit wohl auch die Hoffnungen auf den dritten Tabellenplatz begraben. Der FCH bleibt mit 39 Punkten Tabellenfünfter, die Herthaner haben dagegen schon 47 Punkte auf dem Konto und sind weiterhin Tabellendritter. Dabei zeigten die Mannen von Trainer Roland Kroos eine gute Leistung, standen am Ende aber leider ohne Punkte da. Kurzfristig musste Kroos auf seine Leistungsträger Pele Jensen (angeschlagen) und Tom Weilandt (Einsatz in der Profimannschaft) verzichten. Der FCH machte dennoch ein gutes Spiel und dominierte gegen die Berliner das Spiel.

Allein mit der Verwertung der erspielten Chancen haperte es einmal mehr. Edisson Jordanov traf so in der ersten Hälfte nur die Latte. Die Gastgeber erspielten sich weitere gute Chancen, Zählbares sprang indes für den FCH nicht heraus. Denn die Tore machten die Berliner. Bereits nach vier Spielminuten schlossen sie einen Angriff über die linke Rostocker Abwehrseite ab. Nach 27 Spielminuten dann sogar das 0:2 – fast eine Kopie des ersten Treffers der Berliner. Die Platzherren zeigten jedoch Moral und spielten weiter druckvoll und standen eigentlich auch in der Defensive (bis auf die beiden Situationen, die zu den Treffern führten) recht ordentlich. Noch vor der Pause gelang dem FCH dann der längst fällige Anschlusstreffer – Sargis Adamyan hatte aus 16 Metern abgezogen und zum 1:2 getroffen (39.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
 
Nach der Pause änderte sich nichts an der Szenerie – die Rostocker blieben die optisch und spielanteilmäßig überlegene Mannschaft und erspielten sich gute Gelegenheiten. So traf beispielsweise Erik Kemsies nur die Latte und Davis Klak und Sargis Adamyan scheiterten mit erstklassigen Chancen am Keeper der Berliner. Und wieder waren es die Herthaner, die das Tor zum 1:3 markierten (68.) und damit für die Vorentscheidung sorgten. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Ende der Partie.
Trainer Roland Kroos: „Eigentlich waren wir unserem Gegner heute in allen Belangen überlegen. Offensiv war es ein sehr gutes Spiel von uns, wir konnten uns acht klare Chancen erspielen, haben daraus aber, wie so oft in dieser Saison, zu wenig machen können. Auf diesem Niveau wird das von so einem Gegner wie Hertha BSC Berlin dann natürlich bestraft. Positiv ist wirklich hervorzuheben, wie es die Mannschaft trotz des Spielstandes immer weiter versucht hat und 90 Minuten einen hohen Aufwand betrieben hat.“ Zum ersten Profi-Einsatz von Tom Weilandt sagte Roland Kroos: "Der Einsatz von Tom Weilandt bei unseren Profis hat mich als Trainer und uns als gesamte Mannschaft natürlich sehr gefreut. Sein Vertreter Edisson Jordanov hat sein Sache heute aber auch gut gemacht.“ Das Pokalfinale gegen den SC Freiburg wird nun im übrigen auf jeden Fall im Amateurstadion von Hertha BSC und nicht als Vorspiel des „großen“ Pokalfinales im Olympiastadion stattfinden. „Man will dort den Platz schonen und macht da Unterschiede zwischen Frauenfußball und A-Junioren-Fußball. Das wusste man aber eigentlich auch schon vorher. Das ist für die Jungs natürlich schon eine Enttäuschung, es wäre ein absoluter Höhepunkt gewesen“, so Roland Kroos. 
 
FCH: Brinkies - Bremer, Zolinski, Grupe, Pfingstner (82.Uecker) - Kemsies, Jordanov, V. Cekirdek, H. Cekirdek - Adamyan, Klak
 
Zuschauer: 70
 
Torfolge: 0:1 Scheffler (4.), 0:2 Scheffler (27.), 1:2 Sargis Adamyan (39./Schuss aus 16 Metern), 1:3 Scheffler (68./nach Standard)
 
Schiedsrichter: Sauerzweig (Eickendorf)
 
Verwarnungen: Pfingstner, H. Cekirdek, Jordanov (Hansa)
 

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