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08.08.2008 09:30 Uhr

A-Junioren verlieren 0:3 in Greifswald

Das war aber hart: In nur neun Tagen testete Hansa-Trainer Michael Hartmann seine A-Junioren in fünf Spielen. Am Dienstagabend unterlagen die Bundesligaspieler aus Nord/Nordost gegen die Männer-Mannschaft von Andreas Zachhuber mit 0:3 (0:1). Zuvor schlossen sie ein Turnier mit acht Teams in Dänemark als Zweiter ab. Wir sprachen danach mit Michael Hartmann.

Herr Hartmann, wie lief es in Greifswald?

Michael Hartmann: Über dieses Spiel könnte ich ein Buch schreiben. Ich bin aber auch mit vielen Fragezeichen nach Hause gefahren.

Wieso?

Michael Hartmann: Sicherlich spielten wir gegen eine Männermannschaft. Aber gerade in der ersten Halbzeit hatten auch wir unsere Möglichkeiten. Wir waren in Greifswald also nicht chancenlos.

Dennoch haben Sie klar verloren…

Michael Hartmann: Genau. Dies bleibt unter dem Strich und das ist natürlich nicht befriedigend. Ich habe vieles gesehen, was wir besser machen müssen. Diesmal gefiel mir unser taktisches Verhalten nicht, unsere Räume waren zu groß, wir waren immer einen Tick zu langsam. Dies müssen wir analysieren. Ein Grund könnte die enorme Belastung in Dänemark gewesen sein.

In Dänemark gewannen Sie gegen  den dänischen Verein FC Nordsjaelland 2:1, dann gegen den FC Fyn ebenfalls 2:1. Im dritten Gruppenspiel gab es dann ein 3:3 gegen die Gastgeber vom Team FK Viborg.  Durch dieses Unentschieden konnte sich der FCH dann für das Finale qualifizieren, das gegen IS Örgryte Göteborg knapp mit 0:1 verloren wurde. Dabei mussten sie gehandicapt spielen. Wie beurteilen Sie diese Leistungen?

Michael Hartmann: Vier Spiele in fünf Tagen und dann bei Temperaturen zwischen über 30 Grad sind schon hart. Angesichts dieses Programms haben das die Jungs ganz ordentlich gemacht. Man hat aber auch gesehen, dass es in punkto Defensive und Chancenverwertung noch einiges zu verbessern gibt.

Gab es unter den 19 Spielern, die zum Einsatz kamen, herausragende Jungs?

Michael Hartmann: Nein. Keiner ragte raus, es fiel aber auch keiner ab. Es war eine ordentliche Mannschaftsleitung.

In welche Phase der Vorbereitung befindet sich die Mannschaft jetzt?

Michael Hartmann: Wir sind in der fünften Trainingswoche. Und es gibt bis zum ersten Saisonspiel am 17. August gegen den VfL Osnabrück noch einiges zu tun. Zum Glück haben wir nur einen verletzten Spieler.

Wie haben sich die beiden neuen Jungs eingelebt?

Michael Hartmann: Thomas Götzl vom SSV Jahn Regensburg und Maurice Fikic vom 1. FC Union kamen als Neuzugänge des Vereins erstmals in diesen Spielen zum Einsatz. Der finnische Juniorennationalspieler muss noch selbstbewusster auftreten und mehr sprechen. Ansonsten hat er sich gut eingefügt. Der Berliner hat sicherlich noch Steigerungsraten, muss sich überlegen, wo er am Ende des Tages als Sportler hin will.

Wann geht es ins nächste Spiel?

Michael Hartmann: Am Sonnabend bestreiten wir ein Freundschaftsspiel in Crivitz.

Wie gefällt Ihnen die Rolle als Cheftrainer?

Michael Hartmann: Sie ist neu, sie ist ungewohnt. Aber mit jedem Tag finde ich mich besser zurecht. Als hauptamtlicher Trainer hat man viel Verantwortung, dieser stelle ich mich mit Freude und Leidenschaft.

 

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