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02.01.2006 16:51 Uhr

Albert und Grundmann jetzt bei Hansa II

Neues Jahr, neues Glück. Am 4. Januar beginnt Hansa II die neue Saison. Vor dem ersten Trainingstag sprach Hansa-Online mit Trainer Thomas Finck.  Herr Finck, Sie haben im Sommer die Mannschaft kurzfristig von Timo Lange übernommen, die erste Halbserie als Tabellen-Vierter ab. Kommt das für eine Truppe, die mit sieben neuen Spielern aus der Junioren-Mannschaft anfing, nicht überraschend?
Finck: Klar, dieser vierte Rang hinter Neuruppin, Babelsberg und Union ist sehr gut für eine so junge Elf. Aber es gibt bei uns auch andere Maßstäbe…

Und die sind?
Finck: Die zweite Mannschaft ist eine Ausbildungsmannschaft. Unsere Arbeit wird auch danach bewertet, wer aus Ihr hervorgeht…

Aber da stehen die Amateure ja noch dicker da. In den letzten drei Jahren kamen zwölf der jetzigen 26 Profis über die eigene zweite Mannschaft in den Kader, fünf Jungs wurden gerade Profis?
Finck: Tatsächlich, da wurde bei uns im Team gute Arbeit geleistet, zeigen sich die Früchte unserer kontinuierlichen Ausbildung und unseres Scouting-Systems. Ich habe ja noch mit Kai Bülow angefangen, der war da unter Frank Pagelsdorf schnell Profi. Dann schaffte es Anton Müller, dann Clemens Lange, später kamen auch Zafer Yelen und Dirk Jonelat in den Kader, auch Patrick Jahn durfte mal ein Testspiel mitmachen. Dies sind schon Dinge, die zählen.

Aber für den Trainer der zweiten Mannschaft ist das auch nicht leicht, oder?
Finck: Stimmt, manchmal habe ich im Training nur zwölf Spieler. Aber wenn, am Ende was für den Verein rauskommt, steckt man auch gerne zurück. Man muss halt immer improvisieren. Aus diesem Grunde gehören ja auch Junioren-Nationalspieler Sebastian Albert, der einst aus Leipzig kam,  und Hannes Grundmann, der Kapitän der Junioren,  nun zur zweiten Mannschaft.

Welche Spieler haben denn noch gute Aussichten auf die Profiabteilung?
Finck: Wenn Felix Dohjan so weiter macht, ist der auch bald oben dran. Ich möchte aber auch Jungs erwähnen wie Stefan Schwandt, Jan Koch, Martin Pett, die sich in der zweiten Mannschaft einen guten Ruf erworben haben.

Hatten Sie mit dieser Entwicklung der Mannschaft gerechnet?
Finck: Intern ging es bei uns erst einmal um den Klassenerhalt. Aber die Mannschaft zeigte gerade zu Hause enorme Stabilität und blieb so sieben Begegnungen ungeschlagen. Auswärts hatten wir dagegen unsere Probleme. Da merkte man, dass die jungen Spieler noch nicht hart und besonnen genug sind. Da müssen wir noch an der Cleverness arbeiten.

Aber taktisch hat sich die Mannschaft doch schon gefunden?
Finck: Durchaus. Unser Spiel mit Viererkette und Route ist im Prinzip aufgegangen…

Wie beurteilen Sie Ihr erstes halbes Jahr als Männer-Trainer?
Finck: Es war anfangs eine Umgewöhnung. Aber es lief vieles doch sehr positiv ab.

Ihr Ziel?
Finck: Ich hoffe, wir können den Dreikampf zwischen Babelsberg, Neuruppin und Union noch ein wenig durcheinander wirbeln. Zu den ersten vier Mannschaft der Saison würde ich am Ende schön gerne gehören und im Pokal wäre ich auch gerne noch eine Weile dabei.

Wie sieht das Vorbereitungsprogramm der Mannschaft jetzt aus?
Finck: Am 7.1. spielen wir gegen Grün-Gold Güstrow aus der Landesliga. Am 14. ist Verbandsligist VSG Weitenhagen Gegner. Am 21.1. spielen wir gegen Blau-Weiß Polz. Am 28./29. Januar sind wir bei Oberligst Grimma bzw. bei Markkleeberg. Das erste Meisterschaftsspiel findet dann am 4.2. gegen Spitzenreiter Babelsberg statt. Also gleich ein Hammer. Außerdem muss das Pokalspiel gegen Schönberg nachgeholt werden. Dies ist auch ein Gegner auf den ich mich aus lokaler Sicht sehr freue,

 

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