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17.10.2012 15:24 Uhr

Alemannia Aachen zuletzt in drei Pflichtspielen ungeschlagen

Am 14. Spieltag der 3. Liga kommt es für den F.C. Hansa zum ersten Mal zum Duell mit einem Kontrahenten aus der Vorsaison. Wenn Alemannia Aachen am Sonnabend ab 14 Uhr in der Rostocker DKB-Arena gastiert, empfängt der aktuell beste Absteiger F.C. Hansa (Rang 8) den am schlechtesten platzierten (Rang 15).

Dabei hatte es nach vier Spieltagen der aktuellen Saison noch so ausgesehen, als sollte die Alemannia von Anfang an um den Wiederaufstieg mitspielen können. Siege über Burghausen (3:2) und in Saarbrücken (2:1) sowie Unentschieden in Bielefeld (1:1) und gegen Dortmund (1:1) sorgten dafür, dass die Aachener zu den fünf ungeschlagenen Mannschaften der 3. Liga gehörten und lediglich zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Unterhaching besaßen. Doch anschließend mussten sie den Kontakt zur Tabellenspitze abreißen lassen. Und als man am achten Spieltag bei den Stuttgarter Kickers (1:3) die zweite Saisonniederlage kassiert hatte, war die Saisonbilanz mit zehn Punkten nur noch ausgeglichen. Und das war zu wenig für die Ansprüche des Vereins, der sich daraufhin von Trainer Ralf Aussem trennte.

Nachfolger wurde Rene van Eck, der jedoch einen denkbar schlechten Einstand erwischte. Es gab drei Niederlagen in Serie – damit hatte der neue Trainer bereits häufiger verloren als sein Vorgänger an den ersten acht Spieltagen! Zuhause unterlag man Unterhaching (1:3) und Münster (1:2), während es auswärts beim Tabellen-Vorletzten Babelsberg eine 0:1-Niederlage gab. Damit waren die Aachener nach elf Saisonspielen sogar auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Und selbst am 12. Spieltag sah es nach einer weiteren Niederlage aus. In Chemnitz gerieten die Schwarz-Gelben in der 80. Minute mit 0:1 in Rückstand und erst kurz vor dem Ende drehten sie durch zwei Joker-Tore den Spieß noch um. Florian Müller markierte in Abstaubermanier den Ausgleich und eine Minute vor dem Abpfiff traf Denis Pozder per Kopf zum 2:1-Siegtreffer.

Eine Woche später im Heimspiel gegen Darmstadt 98 erzielte Pozder dann das 1:0, doch der vierte Saisontreffer des 22-jährigen Stürmers, der vor der Saison aus der eigenen zweiten Mannschaft aufgerückt war, sollte am Ende nur für einen Punkt reichen. Nach dem 1:1 gegen die Hessen und mit 14 Punkten auf dem Konto belegt die Alemannia aktuell Rang 15 der Drittliga-Tabelle. Zu den bislang 24 eingesetzten Akteuren gehört auch Freddy Borg, der im vergangenen Sommer vom F.C. Hansa in die westlichste Stadt Deutschlands gewechselt war. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Startelf – am vierten Spieltag in Saarbrücken – erzielte er per Kopf den 2:1-Siegtreffer. Unter dem neuen Trainer jedoch war der Schwede zuletzt wieder nur Reservist. Gegen Münster wurde er in der vorletzten Minute eingewechselt, bevor er in Chemnitz und gegen Darmstadt überhaupt nicht mehr zum Einsatz kam.

Am vergangenen Wochenende waren die Aachener im Mittelrhein-Pokal gefordert und feierten im heimischen Tivoli einen 5:0-Erfolg über den benachbarten Landesligisten SV Eilendorf. Zehn Minuten vor dem Ende stellte – der kurz zuvor eingewechselte – Freddy Borg mit seinem Treffer zum 3:0 endgültig die Weichen in Richtung Achtelfinale. Damit ist man nach zuvor sieben sieglosen Begegnungen nun seit drei Pflichtspielen ungeschlagen, bevor es am Sonnabend in Rostock wieder um Punkte geht. Ein Tor ist der Alemannia bei ihren bisherigen vier Gastspielen an der Ostsee übrigens noch nicht gelungen – nach drei Niederlagen mit insgesamt 0:4 Toren zwischen 2005 und 2010 reichte es in der vergangenen Zweitliga-Saison lediglich zu einem 0:0-Unentschieden.

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