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24.04.2014 14:47 Uhr

'Alles daran setzen, dass Leipzig den Aufstieg vertagen muss' (mit Video)

Viel konnte der neue Hansa-Trainer Dirk Lottner zunächst noch nicht ändern, zu kurz war seine Amtszeit vor dem Auswärtsspiel in Burghausen. Vor dem Heimspiel gegen RasenBallsport Leipzig durfte er nun erstmals eine komplette Trainingswoche leiten und hofft, „dass am Sonnabend erste Resultate meiner Trainingsarbeit sichtbar werden. Zudem habe ich durch die Rückkehr von Halil Savran und Julian Jakobs ja die ein oder andere Option mehr“, freut sich der Hansa-Coach, auch wenn er im Gegensatz zum Kader des Burghausen-Spiels auf Manfred Starke (Gelb/Rot-Sperre) und Sebastian Pelzer (Entzündung am kleinen Zeh) verzichten muss. Auch Leonhard Haas wird weiterhin ausfallen.

Das Video vom 2:1-Hinspielsieg der Hanseaten in Leipzig wird sich Dirk Lottner nicht mehr anschauen. „Das ist schon zu weit weg, viel wichtiger sind die aktuellen Spiele“, erklärt der 42-jährige Fußball-Lehrer, der einen starken Kontrahenten erwartet: „Zuletzt sind die Leipziger zwölfmal in Folge unbesiegt geblieben und haben am vergangenen Wochenende auch das Duell mit dem ärgsten Konkurrenten Darmstadt 98 gewonnen. Das ist eine sehr gefestigte Truppe, die bei uns mit breiter Brust auflaufen kann.“ Eine vorzeitige Leipziger Aufstiegsfeier möchte der Hansa-Coach auf jeden Fall verhindern: „Wir werden alles daran setzen, dass sie diese noch um mindestens eine Woche vertagen müssen.“

Dabei baut Dirk Lottner auch auf die Unterstützung von den Rängen, wo es eine Saison-Rekordkulisse geben könnte. In jeden Fall werden in der DKB-Arena mehr Zuschauer erwartet als in den vergangenen beiden Heimspielen gegen die Stuttgarter Kickers (6200) und Preußen Münster (6500) zusammen. Am ersten Spieltag der aktuellen Saison waren 13400 Zuschauer zum Heimspiel gegen Holstein Kiel gekommen, sogar dieser Wert könnte am kommenden Sonnabend gebrochen werden. Und gebrochen werden soll ebenfalls die Negativserie im eigenen Stadion, wo man nach der Winterpause immer noch auf den ersten Sieg wartet. Dabei baut Dirk Lottner auch auf seine eigene Heimpremiere: „Ich kann immerhin relativ unbefangen in diese Partie gehen.“

Modifiziert hat der neue Hansa-Coach auch den Trainingsplan: „Dabei berücksichtige ich unter anderem den Biorhythmus der Spieler, damit der Körper weiß, wann er Höchstleistungen vollbringen muss. Wenn wir am Wochenende um 14 Uhr spielen, lasse ich vorher auch um 14 Uhr trainieren“, erklärt Dirk Lottner, der nichts unversucht lässt, um seine Mannschaft bestmöglich auf das Duell mit dem Tabellenzweiten einzustellen. Und auch David Blacha ist „heiß darauf, sich mit den Leipzigern zu messen. Das ist die Gelegenheit, noch einmal zu zeigen, dass wir mit solchen Mannschaften mithalten können.“ Auch der beste Hansa-Torschütze hat das siegreiche Hinspiel noch im Hinterkopf, will dieses Ergebnis aber nicht überbewerten: „Das war zwar ein beeindruckendes Spiel und wird immer in Erinnerung bleiben, hat aber im Hinblick auf das Rückspiel keine Bedeutung mehr.“

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