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16.06.2009 13:51 Uhr

Als beste Rückrundenmannschaft noch auf Rang 2 vorgerückt

Auch wenn die ganz große Belohnung für die tolle Aufholjagd am Ende ausgeblieben ist, können die A-Junioren auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Mit 52 Punkten aus 26 Bundesliga-Punktspielen belegen sie in der Abschlusstabelle den zweiten Platz und haben am Ende nur einen Punkt weniger auf dem Konto als Werder Bremen. Um ein Haar hätte es sogar noch zum ganz großen Wurf gereicht, denn nach dem Abpfiff des letzten Saisonspiels, das gegen Energie Cottbus 2:0 gewonnen wurde, stand es zwischen Carl Zeiss Jena und Tabellenführer Werder Bremen 1:1 Unentschieden. Doch in der Nachspielzeit gelang den Bremern noch der 2:1 Siegtreffer, so dass den Hanseaten "nur" der zweite Rang blieb.

Dass man überhaupt noch einmal ganz oben angreifen könnte, daran hatte zwischenzeitlich eigentlich schon niemand mehr geglaubt. Zwar war den Hansa-A-Junioren mit vier Siegen und zwei Unentschieden an den ersten sechs Spieltagen ein ordentlicher Saisonstart geglückt, doch in den verbleibenden sieben Begegnungen bis zur Winterpause wurden neben vier Niederlagen nur noch zwei mühsame 1:0 Siege und ein 0:0 Unentschieden gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte eingefahren. Zur Halbzeit der Saison rangierte der F.C. Hansa mit 21 Punkten nur auf Rang 6 im Mittelfeld der Tabelle.

Von den ersten fünf Rückrundenspielen konnten dann zwar wieder drei Partien gewonnen werden, doch das unerwartete 0:1 zu Hause gegen den 1.FC Union Berlin warf die Hanseaten wieder zurück und nach der hohen 0:4 Niederlage bei Hertha BSC hatten sie auf Rang 5 immer noch elf (!) Punkte Rückstand auf Tabellenführer Hamburger SV.

Eine Woche später wurde der HSV zwar im direkten Duell mit 2:0 bezwungen, doch am darauffolgenden Spieltag konnte eine 1:0 Pausenführung in Jena nicht behauptet werden und nach dem 1:1 Endstand betrug der Rückstand zum HSV wieder zehn Punkte!!! Doch danach waren die Hanseaten nicht mehr zu halten. Während sie zunächst fünfmal in Folge gewinnen konnten, blieb der Hamburger SV fünfmal in Folge sieglos. Und plötzlich hatte der F.C. Hansa den HSV in der Tabelle überholt und einen Spieltag vor dem Saisonende nur noch einen Punkt Rückstand auf den neuen Tabellenführer SV Werder Bremen. Doch der sechste Sieg in Serie sollte am Ende dann nicht mehr reichen, um noch auf Rang 1 vorzurücken.

Trotzdem zog Trainer Michael Hartmann ein positives Saisonfazit. "Mit 31 von 39 möglichen Punkten haben wir eine ganz tolle Rückrunde gespielt. In der Hinrunde waren wir zwar oft optisch überlegen, im Abschluss aber nicht zielstrebig genug. Daran haben wir in der Winterpause hart gearbeitet und das hat sich dann ausgezahlt", freute sich der Hansa-Coach, dessen Mannschaft schließlich auch die beste Hintermannschaft der Liga stellte: "Die Abwehr war unser Prunkstück. Wir haben in 26 Spielen immerhin nur 28 Gegentore kassiert. Und in zwölf Begegnungen ist Torhüter Kevin Müller sogar ohne Gegentor geblieben!"

Mit 48 Saisontoren stellten die Rostocker zwar nur die viertbeste Offensive, doch dafür präsentierten sie sich aus allen Mannschaftsteilen torgefährlich. Bester Torschütze war Mittelfeldspieler Michael Borchert mit acht Saisontreffern vor Vasilios Tsiatouchas (5) sowie Lucas Albrecht, Maximilian Rausch und Davis Klak (je 4). Der Erfolg der Hansa-A-Junioren ist um so höher zu bewerten, nachdem mit Felix Kroos, der in der Rückrunde sogar schon zum Profi-Kader gehörte, und Stephan Gusche zwei A-Junioren bereits in den Herrenbereich aufgerückt waren und in der A-Junioren-Bundesliga nur noch selten bzw. überhaupt nicht mehr zum Einsatz gekommen sind.

In diesem Sommer wechseln mit Kirsch, Rausch, Schumski, Tsiatouchas, Zittlau und Götzl sechs weitere Akteure in den Kader der zweiten Männermannschaft. "Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass der komplette ältere Jahrgang aufrückt", freut sich Michael Hartmann über die Leistungsstärke seiner Mannschaft, die in der kommenden Saison mit acht Zugängen aus den eigenen B-Junioren aufgefüllt wird. Bei ihnen handelt es sich um Paul Ladwig, Tom Pohanka, Ben Zolinski, Lennart Bremer, Pelle Jensen, Tom Weilandt, Tommy Grupe und Davis Klak. Einige von ihnen haben bereits in der zurückliegenden Saison sporadisch A-Junioren-Luft geschnuppert. Ab 6. Juli, wenn Michael Hartmann zum ersten Training der neuen Saison bittet, gehören sie dann endgültig zum Kader, der bislang aus 17 Spielern besteht. Ob es zudem Neuzugänge von anderen Vereinen gibt, ist noch nicht entschieden.

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