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27.01.2009 15:18 Uhr

Am Sonntag geht es wieder los

Genau sieben Wochen nach dem 1:0 Heimsieg über den SV Wehen Wiesbaden haben die Hansa-Fans am kommenden Sonntag endlich wieder die Gelegenheit, ihre Mannschaft in einem Meisterschaftsspiel zu erleben. Mit einem runderneuerten Kader nehmen die Hanseaten die Rückrunde der 2.Bundesliga in Angriff und hoffen dabei erneut auf die lautstarke Unterstützung durch ihre Anhängerschaft.

Wenn am Sonntag ab 14 Uhr in der Rostocker DKB-Arena der F.C. Hansa und der MSV Duisburg aufeinandertreffen, handelt es sich nicht nur um das Duell der gemeinsamen Bundesliga-Absteiger, sondern auch zweier Mannschaften, die ihren eigenen Ansprüchen im bisherigen Saisonverlauf nicht gerecht werden konnten. Etwas besser als den Hanseaten geht es allerdings den Duisburgern, die sich mit einer ausgeglichenen Bilanz immerhin im Niemandsland der Tabelle wiederfinden. Als Zehnter der 2.Bundesliga sind sie sowohl von der Aufstiegs-, als auch von der Abstiegsrelegation acht Punkte entfernt.

In welche Richtung es für die „Zebras“ aus Nordrhein-Westfalen eventuell doch noch einmal spannend wird, müssen nun die ersten Rückrundenspiele zeigen. Dabei kommen die Duisburger als sechstbeste Auswärtsmannschaft nach Rostock, haben in fremden Stadien bislang nur dreimal verloren. Mit drei Punkten kehrte man nicht zuletzt vom Gastspiel beim anderen Mitabsteiger 1.FC Nürnberg (1:0) zurück und das Derby in Oberhausen (3:0) konnte sogar recht klar gewonnen werden. Teilerfolge in Form von Unentschieden brachte der MSV aus Wiesbaden, Mainz, Koblenz und Osnabrück mit nach Hause.

Obwohl die Duisburger mit 19 Gegentoren über die viertbeste Abwehr verfügen, wurde in der Winterpause noch ein erfahrener Verteidiger verpflichtet. Der 29jährige Bernd Korzynietz, der für Borussia Mönchengladbach und Arminia Bielefeld 169 Bundesliga- sowie 56 Zweitliga-Spiele bestritten hat, wechselt aus Wolfsburg zurück in den Westen und hat sich nach Aussage von MSV-Trainer Peter Neururer für die Startformation empfohlen.

Mit 24 erzielten Toren gehören die Duisburger zum Liga-Durchschnitt. Acht Zweitligisten trafen häufiger, sechs Teams seltener ins gegnerische Netz als der MSV. An mehr als der Hälfte der Treffer war Cedrick Makiadi beteiligt, der im vergangenen Sommer als Leihgabe ebenfalls vom VfL Wolfsburg an die Wedau wechselte. Mit acht Toren und sechs Vorlagen rangiert der 24jährige Kongolese immerhin auf Platz 2 der Scorerliste der 2.Bundesliga.

Im Gegensatz zum F.C. Hansa, der am Mittwoch noch sein Pokalspiel in Wolfsburg bestreiten musste, gehen die Duisburger ausgeruht in die Zweitliga-Rückrunde. Im DFB-Pokal waren sie schon in der zweiten Runde beim TSV 1860 München gescheitert, wo sie nach torloser Partie im Elfmeterschießen den Kürzeren gezogen hatten. Ein Elfmeterschießen gab es am vergangenen Wochenende übrigens auch bei der Generalprobe der Duisburger, die im Rahmen eines Blitzturniers in Düsseldorf stattfand. Nach der 1:3 Niederlage gegen den gastgebenden Drittligisten Fortuna 95 sicherte sich der MSV mit einem Erfolg vom Strafstoßpunkt über Bundesligist Hertha BSC Berlin den dritten Platz.

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