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09.05.2009 15:21 Uhr

Amateure schlagen Magdeburg 4:2

Die zweite Mannschaft des FC Hansa Rostock hat die Negativserie durchbrechen können und das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 4:2 (3:1) gewonnen. Den Grundstein dafür legte der FCH mit einer furiosen ersten Hälfte.

Nachdem sich beide Teams eine kurze Abtastphase leisteten, übernahmen mehr und mehr die jungen Gastgeber das Zepter. Zwei Freistösse von Zafer Yelen waren noch leichte Beute für den Magdeburger Keeper Beer (4., 12.). Ein Kopfball von Sebastian Albert landete knapp über den Kasten (9.). Dann war es jedoch soweit. Nach einem Ballverlust des Magdeburgers Rosin schaltete Tobias Jänicke am schnellsten und vollstreckte eiskalt in den Winkel zum 1:0 (13.).

Die Platzherren spielten weiter konzentriert weiter und nutzten die Fehler der harmlosen Magdeburger eiskalt aus. So konnte Keeper Beer einen 35 Meter Freistoss von Zafer Yelen nur nach vorne abwehren, Alexander Rahmig bedankte sich und hatte keine Mühe auf 2:0 zu erhöhen (19.). Und weiter ging es mit dem Magdeburger Fehlerfestival – diesmal tanzte Tobias Jänicke Bankert aus und Assani Lukimya-Mulongoti hatte aus elf Metern keine Mühe auf 3:0 zu erhöhen (24.).

Die Rostocker zu diesem Zeitpunkt einfach wacher und eiskalt als die bis dahin absolut enttäuschenden Gäste. Auch der einsetzende starke Regen konnte dem Spiel des FCH zunächst keinen Abbruch tun. Erst in der 38. Spielminute konnten die Magdeburger die erste Chance verbuchen – ein Kopfball von Vujanovic ging aber rüber. Gegen Ende der ersten Hälfte wachten die Gäste langsam auf und wurden gefährlicher. Einmal konnte Lukimya-Mulongoti noch vor Vujanovic retten (43.), eine Minute später war es dann soweit nach einer Flanke von Brendel war Vujanovic mit einem Flachschuss erfolgreich (44.). Nach Wiederbeginn dann, sehr zur Freude der stimmgewaltigen und friedlichen Magdeburger Fans, die beste Phase des FCM.

Sieben Minuten nach Wideranpfiff gelang erneut dem besten Magdeburger Vujanovic der 2:3 Anschlusstreffer (52.). Nun spielten die Gäste deutlich bissiger und präsentierten sich in der Offensive wesentlich gefährlicher. Als die Schützlinge von Trainer Steffen Baumgart auf den 3:3 Ausgleich drängten, machte der gute Assani Lukimya-Mulongoti mit dem 4:2 (62.) nach einer Ecke von Zafer Yelen den Bemühungen des FCM ein jähes Ende. Nun war der Schwung des FCM wieder weg. Zwar boten sich Reimann (73./Kopfball) und Vujanovic (75.) noch einmal gute Chancen um zu verkürzen, am Ende blieb es beim insgesamt verdienten Sieg des FCH II.

FCM Trainer Steffen Baumgart: „Wir haben heute als Mannschaft nicht das gespielt, was wir eigentlich wollten und vorhatten. Durch grobe individuelle Fehler sind wir früh und klar in Rückstand geraten. Auch wenn einige sagen, das die zweite Halbzeit besser war, am Ende steht das blanke Ergebnis und das ist enttäuschend.“

Hansa II Trainer Axel Rietentiet: „Erst einmal ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Die letzten Ergebnisse waren nicht so gut, umso wichtiger und schöner dieser Erfolg. Wenn man nach 23 Spielminuten mit 3:0 führt kann man nicht so viel falsch gemacht haben. Was mich aber geärgert hat, war das wir dann wieder zu sorglos agiert haben ein Tor vor der Pause und eins unmittelbar nach der Pause kassiert haben. Dann haben wir uns aber wieder fangen können. Unter dem Strich ein verdienter und sehr wichtiger Erfolg. Ich denke jetzt benötigen wir noch drei Punkte um sicher zu sein.“

FC Hansa Rostock II:
Schenk – Lange, Freitag, Lukimya-Mulongoti, Schrod – Rahmig (64./Pittwehn), Pett, Albert, Tüting – Yelen (75./Haufe), Jänicke (82./Yilmaz)

Aufstellung 1. FC Magdeburg:
Beer – Neumann, Bankert, Rosin, Probst (64./Gewelke) – Brendel (53./Draguscha), Watzka, Zander (34./Reimann), Bauer – Vujanovic, Racanel

Torfolge:
1:0 Tobias Jänicke (13.)
2:0 Alexander Rahmig (19.)
3:0 Lukimya-Mulongoti (24)
3:1 Vujanovic (44.)
3:2 Vujanovic (52.)
4:2 Lukimya-Mulongoti (62.)

Zuschauer: 644 (etwa 450 Magdeburger Fans in der DKB Arena)

Gelb:
Hansa: Lukimya-Mulongoti (Foul)
FCM: Reimann
Rote Karte: Bankert (83./Foul FCM)

Schiedsrichter: Thomas Gorniak (Bremen)

Quelle: rostock-sport (Arne Taron)

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