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21.11.2006 08:59 Uhr

Amir Shapourzadeh: Eine tolle Energieleistung

Doppeltorschütze Amir Shapourzadeh stellt sich nach dem Spitzenspiel in Karlsruhe den Fragen der Ostseezeitung:

OZ: Was hat den Ausschlag dafür gegeben, dass die Mannschaft den scheinbar aussichtslosen Pausenrückstand noch in einem Punktgewinn verwandeln konnte?
 
Amir Shapourzadeh: Das hatte sicherlich mehrere Gründe. Zum einen natürlich unsere tolle Moral, die auch nicht gebrochen wurde, als wir kurz nach unserem ersten Tor gleich den vierten Gegentreffer kassiert haben. Und am Ende hatten wir eindeutig auch physische Vorteile. Der KSC war in der Schlussphase richtig platt, während wir unsere konditionellen Vorteile in die Waagschale werfen konnten.
 
OZ: Wie hat der Trainer in der Halbzeitpause auf den 0:3-Rückstand reagiert?
 
Shapourzadeh: Er war eigentlich sehr ruhig, hat uns kaum Vorwürfe gemacht, sondern Mut zugesprochen. Er hat gesagt: Wenn ihr das 3:1 macht, ist hier noch was drin.
 
OZ: Mit zwei Toren haben Sie die Aufholjagd eingeleitet. Fühlen Sie sich als Retter eines Punktes?
 
Shapourzadeh: Auf gar keinen Fall, das wäre eindeutig zu vermessen. Diese Energieleistung war natürlich nur möglich, weil die gesamte Mannschaft eine tolle kämpferische Leistung geboten hat. Wer dann die Tore macht, ist doch völlig egal.
 
OZ: Sie waren nach einigen Spielen Pause wieder in der Startelf. Wann haben Sie davon erfahren?
 
Shapourzadeh: In der Mannschaftsbesprechung vor der Abfahrt ins Stadion. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, dass ich endlich wieder beweisen konnte, dass ich dazu gehöre. Und war natürlich hoch motiviert.
 
OZ: Am Freitag kommt Rot-Weiß Essen ins Ostseestadion. Kann die Mannschaft den Schwung dieser atemberaubenden Schlussphase mitnehmen?
 
Shapourzadeh: Das wird wieder ein ganz anderes Spiel. Wir werden da auf eine defensivstarke Mannschaft treffen. Es hat sich in dieser Saison schon oft gezeigt, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Wir dürfen Essen auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

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