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15.08.2013 15:11 Uhr

Andreas Bergmann: Es kann ein intensives und enges Spiel werden

Die Vorfreude von Andreas Bergmann auf das bevorstehende Punktspiel beim VfL Osnabrück ist groß: „Ein tolles, enges Stadion, dazu viele Zuschauer und zwei Mannschaften, die gut in die Saison gestartet sind.

Die Voraussetzungen für eine interessante Begegnung sind gegeben“, weiß der Rostocker Trainer und geht davon aus, dass sich beide Mannschaften nichts schenken werden: „Es kann ein intensives und enges Spiel werden, wo wir unser aktuelles Leistungsvermögen unbedingt abrufen müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen.“

Dass die Osnabrücker in der 3. Liga und im DFB-Pokal alle Spiele souverän und ohne Gegentreffer gewonnen haben, hat selbst Andreas Bergmann „ein bisschen überrascht. Dass die Osnabrücker mit diesem Kader oben mitspielen, überrascht mich aber nicht. Viele der Spieler kenne ich sehr gut, einige habe ich sogar schon selbst trainiert“, erklärt der Hansa-Trainer, der den VfL am Dienstag bei der 1:2-Niederlage im Landespokal in Wilhelmshaven trotzdem noch einmal selbst unter die Lupe genommen hat: „Das war durchaus hilfreich, auch wenn dort sieben Stammspieler fehlten oder erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurden.

Es ist schon etwas anderes, wenn man eine Mannschaft auch einmal live gesehen hat. Das Videostudium der siegreichen VfL-Spiele der vergangenen Wochen wird aber auch nicht zu kurz kommen und gehört zu einer optimalen Spielvorbereitung natürlich dazu“, betont Andreas Bergmann, der seinen 18er-Kader auf zwei Positionen verändern wird: „Neben Jörg Hahnel, der nach seiner Rot-Sperre wieder dabei ist, fährt auch Manfred Starke mit nach Osnabrück. Dafür rückt auch Martin Pett diesmal in den Kader der zweiten Mannschaft und soll dort Spielpraxis sammeln.“

Die Startelf der Hanseaten hingegen könnte – nach zuletzt drei Pflichtspiel-Siegen in Serie – auch zum vierten Mal in Folge unverändert bleiben: „Das hat allerdings weniger mit Aberglauben zu tun, sondern damit, dass sich die Mannschaft in den vergangenen Spielen Schritt für Schritt besser eingespielt hat. Und dazu gehört für mich auch das Zusammenspiel des Torhüters mit seinen Vorderleuten. Deshalb wird in Osnabrück erneut Johannes Brinkies zwischen den Pfosten stehen“, beendete der Hansa-Trainer endgültig alle Spekulationen im Hinblick auf die Torwartfrage.

Auch die Innenverteidigung scheint wieder in gewohnter Formation auflaufen zu können. Sowohl Steven Ruprecht als auch Sebastian Pelzer haben ihre – im Stuttgart-Spiel – erlittenen Verletzungen weitestgehend auskuriert und werden die Reise nach Niedersachsen mit antreten. „Ich habe nur noch lokale Schmerzen im Kopf, die mich aber nicht daran hindern werden, ordentlich Gas zu geben“, erklärte Mannschaftskapitän Pelzer, der das Duell mit den ebenfalls ungeschlagenen Osnabrückern noch nicht als Spitzenspiel betrachtet wissen will: „Die Tabellenplätze sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch absolut zweitrangig. Sieben Punkte sind noch nicht viel, allerdings sollten unsere positiven Ergebnisse für zusätzliches Selbstvertrauen sorgen.“ Und das werden die Hanseaten auch brauchen, wenn sie am kommenden Sonnabend um 14 Uhr in die osnatel-Arena eingelaufen sind. Selbst, wenn sich unter den rund 12000 Zuschauern dann rund 1500 Anhänger befinden werden!

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