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03.09.2013 13:55 Uhr

Andreas Bergmann: Flutlichtspiele sind immer etwas Besonderes (mit Video)

Die erste englische Woche der neuen Drittliga-Saison beschert dem F.C. Hansa nach längerer Zeit wieder einmal ein Mittwoch-Heimspiel. Morgen ab 19 Uhr gastiert der unmittelbare Verfolger SSV Jahn Regensburg in Rostock und trotz des Spieltermins werden bis zu 10.000 Zuschauer in der DKB-Arena erwartet.

„Die Mannschaft hat trotz der beiden Niederlagen zuletzt eine hohe Bereitschaft gezeigt. Dieses Signal kommt bei den Fans an“, freut sich Trainer Andreas Bergmann, der inzwischen aber nur noch nach vorn schauen will: „Der mentale Frust nach der unglücklichen Niederlage in Heidenheim ist gewichen. Jetzt werden wir uns auf Mittwoch und die Partie gegen Regensburg konzentrieren. Flutlichtspiele sind immer etwas Besonderes.“

Nach zuletzt zwei Spielen ohne eigenen Torerfolg drückt der Schuh in der Offensive auch personell. „Heute musste Johan Plat das Training wegen Rückenbeschwerden abbrechen. Nikolaos Ioannidis hat nach seiner schweren Mittelfußprellung zum ersten Mal wieder mittrainiert, während Mustafa Kucukovic nach längerer Verletzungspause zuletzt wieder zwei Trainingseinheiten absolvieren konnte“, fasst Andreas Bergmann zusammen. Schwer wiegt für ihn auch der Ausfall von Routinier Milorad Pekovic, der zur Nationalmannschaft Montenegros abgestellt werden musste. „Mit seiner Erfahrung fehlt er uns natürlich sehr.“

Gegen den SSV Jahn Regensburg erwartet der Hansa-Trainer „ein Spiel auf Augenhöhe. Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga gab es zwar auch in Regensburg einen personellen Umbruch, doch ein Gerüst ist geblieben. Zuletzt hat die Mannschaft zweimal gewonnen, was ihr natürlich zusätzliche Sicherheit verleihen wird. Wenn wir die Regensburger schlagen wollen, müssen wir in der Lage sein, alles abzurufen. Und wichtig wird sein, dass wir nach vorn die Durchschlagskraft erhöhen“, weiß Andreas Bergmann.

Vor seinem Startelf-Debüt im eigenen Stadion steht morgen Abend Denis-Danso Weidlich, der am vergangenen Sonnabend in Heidenheim zum ersten Mal von Beginn an mitgewirkt hatte. Für den 27-jährigen Mittelfeldspieler geht es gegen seinen Ex-Verein, von dem er erst im vergangenen Monat an die Küste gewechselt ist: „Trotzdem ist es für mich ein Spiel wie jedes andere. Ich möchte gewinnen, weil wir punkten wollen und nicht, weil es gegen den Ex-Verein geht.“ Auch der ehemalige Regensburger erwartet ein spannendes Spiel, „bei dem die Tagesform entscheiden kann. Ein paar Eckdaten über den Gegner sind in der Spielvorbereitung natürlich zur Sprache gekommen. Doch wir werden uns in erster Linie auf unser eigenes Spiel konzentrieren.“

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