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22.08.2013 14:30 Uhr

Andreas Bergmann: Wir müssen sehr konzentriert zu Werke gehen (mit Video)

Wenn der F.C. Hansa am Sonnabend zum dritten Heimspiel der aktuellen Saison 10.000 bis 12.000 Zuschauer in der DKB-Arena erwartet, steigt nach der kleinen Siegesserie der Mannschaft auch die Erwartungshaltung der Fans. „Sie ist jetzt natürlich höher als noch zu Beginn der Saison“, weiß auch Trainer Andreas Bergmann, doch er hofft, „dass jedem Zuschauer bewusst ist, dass auch das Spiel gegen Unterhaching wieder eine ganz schwierige Aufgabe wird.“

Kaum eine Rolle spielt für den Hansa-Coach, dass die Oberbayern bislang erst zwei Punkte geholt und schon neun Gegentore kassiert haben: „Ich habe mich natürlich professionell mit dem Gegner beschäftigt. Unterhaching hat schnelle und technisch gute Leute in der Mannschaft. Aus einer gewissen Kompaktheit heraus praktizieren sie ein gutes Umkehrspiel und sind sehr konterstark. Wir müssen also wieder sehr konzentriert zu Werke gehen, alles abrufen und an unsere Grenzen gehen.“

Natürlich hofft auch Andreas Bergmann, dass seine Mannschaft die positive Serie fortsetzen kann: „Dass viele Dinge so schnell und gut funktionieren, freut mich sehr. Aber alle Spieler haben auch noch Luft nach oben. Wir müssen unsere Fehler minimieren und auch im Spielaufbau noch sicherer werden.“ Ein Sieg ohne Gegentreffer ist den Hanseaten in der laufenden Saison beispielsweise noch nicht gelungen. „Natürlich würden wir gern einmal zu Null spielen“, erklärt Innenverteidiger Steven Ruprecht, weiß aber auch: „Priorität müssen immer die drei Punkte haben. Also lieber mit 7:6 gewinnen als 0:0 spielen!“

„Bei sechs Gegentoren müsste ich aber ein ernstes Wort mit Dir reden“, mischt sich Andreas Bergmann sofort wieder ein, obwohl auch er unterstreicht, dass es in erster Linie um die Punkte geht: „Wenn man ohne Risiko spielt, kann man keinen Erfolg haben. Es wird also nicht immer alles klappen. Die Einsatzbereitschaft muss allerdings stimmen!“ Und diese Forderung des Trainers hat auch Steven Ruprecht verinnerlicht: „Wenn wir nur ein Prozent weniger geben, kann es schon in die Hose gehen! Wenn wir aber an unsere Grenzen gehen, ist es sehr schwer, uns zu schlagen.“

Im Moment sieht es auch danach aus, als könnte der F.C. Hansa mit der gleichen Startelf auflaufen wie in den vergangenen vier siegreichen Pflichtspielen: „Es gibt keinen Grund, großartige Veränderungen vorzunehmen“, erklärt Trainer Andreas Bergmann, dem am Sonnabend auch die zuletzt noch angeschlagenen Mittelfeldspieler Julian Jakobs und David Blacha wieder zur Verfügung stehen.

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