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05.09.2013 14:13 Uhr

Andreas Bergmann: Wir müssen wieder kompakter agieren (mit Video)

Trotz des 4:2-Heimsieges am Mittwoch über den SSV Jahn Regensburg war Trainer Andreas Bergmann nur bedingt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Viel Zeit, im Training an den Defiziten zu arbeiten, bleibt dem Hansa-Coach aufgrund der englischen Woche allerdings nicht. Während am Donnerstag Vormittag lediglich eine kurze Regenerationseinheit auf dem Programm stand, steigen die Hanseaten am Freitag bereits wieder in den Mannschaftsbus, mit dem sie sich auf den Weg nach Chemnitz machen. Und auch nach der Ankunft dort wird es nur noch eine lockere Abschlusseinheit geben, in der keine neue Sachen mehr einstudiert werden können.

Was dem Hansa-Trainer bleibt, ist vor allem die verbale Einflussnahme auf seine Mannschaft. „Und wir werden natürlich auch filmische Hilfsmittel verwenden“, kündigt Andreas Bergmann an, dass auf der Anreise nach Sachsen noch eine ausführliche Videoanalyse geplant ist: „Wir werden uns die Dinge, die mir nicht so gefallen haben, noch einmal genau anschauen – natürlich auch die beiden Gegentore! Wir müssen wieder kompakter agieren, um mehr Sicherheit auszustrahlen. Schade, dass wir diesmal keine komplette Trainingswoche zur Verfügung haben, um an diesen Sachen zu arbeiten.“

Einen Tag länger konnte sich der Chemnitzer FC, der bereits am Dienstag in Darmstadt (1:1) spielte, auf das Duell mit dem F.C. Hansa vorbereiten. Beim Tabellenelften erwartet Andreas Bergmann am Sonnabend „ein intensives Spiel, das vielleicht ähnlich wird wie in Heidenheim. Auch wenn die Chemnitzer durch einige Unentschieden noch nicht so richtig ins Rollen gekommen sind, handelt es sich um eine Spitzenmannschaft, die zu den Aufstiegsfavoriten zählt. Sie haben einige Hünen im Kader und sind auch bei Standards sehr gefährlich“, warnt der Hansa-Coach.

Nicht zur Verfügung steht in Chemnitz neben Johan Plat, dessen Rückenprobleme sich noch verschlimmert haben und für den Martin Pett in den 18er-Kader rückt, weiterhin auch Nationalspieler Milorad Pekovic. Für den 36-jährigen Montenegriner wird erneut Tommy Grupe im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Der gebürtige Rostocker hofft, „dass wir nach dem kraftraubenden Spiel gegen Regensburg rechtzeitig alle fit sind, damit wir auch in Chemnitz wieder punkten können.“ Dabei ist allerdings auch ihm klar: „Wir werden im Vergleich zum Regensburg-Spiel einiges besser machen müssen, wenn wir auch in Chemnitz punkten wollen.“

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