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08.01.2010 16:07 Uhr

Anmerkungen des F.C. Hansa zum NDR-Nordmagazin

Im Nordmagazin des NDR-Fernsehens vom 7. Januar 2010 wurde über den Geschäftsführer der Ostseestadion GmbH & Co KG, Rainer Friedrich, und seine frühere Tätigkeit bei der DDR-Staatssicherheit berichtet. Der F.C. Hansa Rostock möchte zu diesem Beitrag einige Anmerkungen machen.

Wie auf der Mitgliederversammlung am 9. Dezember 2009 ins Protokoll aufgenommen, beschäftigt sich der Aufsichtsrat mit den Vorwürfen gegen Rainer Friedrich. Dies ist jedoch ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist.

Der Verein will in diesem Zusammenhang weder etwas vertuschen noch etwas verbergen.

Da es sich hierbei um ein sehr sensibles Thema handelt, versucht der Verein, so viele Fakten wie möglich zu bekommen, um sich ein Urteil zu bilden. Wasserstandsmeldungen wollte der Verein in diesem Zusammenhang nicht abgeben. Auf der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung, die für Ende Januar geplant ist, stand die Thematik bereits seit längerem auf der Tagesordnung. Ob kurzfristig noch eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung stattfindet, steht noch nicht fest.

Fakt ist, dass der Verein mit Rainer Friedrich gesprochen hat. Herr Friedrich hat erklärt, dass er 1982 für drei Jahre in ein Wachregiment eingezogen wurde, das der Staatssicherheit unterstellt war. In dieser Zeit entschied sich Rainer Friedrich, Berufssoldat (Leutnant) zu werden. Zu seinen Aufgaben zählte nach seiner Aussage die Bewachung von Objekten und Einrichtungen. Rainer Friedrich versicherte, dass er weder Personen bespitzelt, noch als inoffizieller Mitarbeiter tätig war oder im operativen Dienst arbeitete.

Der Verein befindet sich weiterhin im Prüfungsprozess, ob diese Aussagen der Wahrheit entsprechen. Der F.C. Hansa Rostock arbeitet mit Hochdruck an der Aufarbeitung.

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