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14.10.2007 13:24 Uhr

Auf den F.C. Hansa warten drei Heimspiele in Folge

Neun Spieltage sind in der Fußball-Bundesliga absolviert, ein Viertel der Saison liegt bereits hinter den 18 Mannschaften der höchsten deutschen Spielklasse. Nach dem schwachem Saisonstart mit fünf aufeinander folgenden Niederlagen konnte die Mannschaft mit ihren drei Siegen in der letzten Septemberwoche die Abstiegsplätze verlassen und rangiert nach der unglücklichen 0:1-Niederlage am vergangenen Sonnabend beim VfL Wolfsburg auf dem 15. Tabellenplatz.

 

Rang 12 hätte es sogar sein können, wenn die Partie des 9. Spieltages zwei Minuten früher abgepfiffen worden wäre. Doch des ersten Unentschiedens der laufenden Saison und damit des fast schon sicher geglaubten zehnten Punktes wurden die Hanseaten in der 89. Minute durch den eingewechselten Wolfsburger Stürmer Dzeko noch beraubt. Bitter für die erneut zahlreich mitgereisten Hansa-Fans, bitter für die Spieler selbst und insbesondere für die kurz vor dem Ende eingewechselten Assani Lukimya-Mulongoti und Fin Bartels, die in Wolfsburg zu ihrem ersten Pflichtspiel-Einsatz in der Profimannschaft kamen.

 

Damit haben nun schon 14 Rostocker Spieler in der Bundesliga debütiert! Und auch bei einigen der zehn anderen eingesetzten Hanseaten konnte man die „Bundesliga-Erfahrung" vor Saisonbeginn zum Teil noch in Minuten angeben. Insofern kam es nicht völlig überraschend, dass der F.C. Hansa nach fünf Spieltagen das Schlusslicht der Tabelle bildete. Auch wenn nach der kaum zu vermeidenden Auftakt-Niederlage beim FC Bayern die folgenden drei Begegnungen jeweils nur mit einem Tor Unterschied verloren wurden. Auffallend dabei, dass man in den ersten drei Saisonspielen immer einem frühen Rückstand hinterherlaufen musste, der dann nicht mehr aufgeholt werden konnte. So ging auch der Heimauftakt gegen den 1.FC Nürnberg verloren, während die Mannschaft im zweiten Heimspiel gegen Borussia Dortmund von Beginn an eine spielerisch gute Leistung zeigte und nach vier Aluminiumtreffern erst durch ein Kontertor noch 0:1 verlor.

 

Belohnt wurden die guten Leistungen auf heimischem Rasen dann allerdings mit den Siegen über den MSV Duisburg und den VfB Stuttgart. Und da zwischenzeitlich mit dem 3:1-Erfolg bei Hertha BSC auch auswärts der Knoten platzte, konnten innerhalb von acht Tagen neun Punkte eingefahren werden. Eine deutliche Steigerung verzeichnete insbesondere die Hansa-Defensive, die an den ersten fünf Spieltagen noch elf Gegentore kassierte und damit die schlechteste Bilanz aller Bundesligisten aufwies. In den vergangenen vier Begegnungen musste sie dann lediglich noch drei Gegentreffer hinnehmen, so dass inzwischen nur noch neun Vertretungen eine bessere Bilanz aufweisen.

 

Durch sieben Tore allein in der englischen Woche haben die Hanseaten zuletzt zwar ihre Torquote aufbessern können, doch mit Energie Cottbus und dem 1. FC Nürnberg gibt es weiterhin nur zwei Mannschaften, die weniger Treffer erzielt haben als der F.C. Hansa. Die bisherigen zehn Rostocker Saisontore verteilen sich auf sieben verschiedene Schützen. Je zweimal trafen Kern, Hähnge und Orestes, während die restlichen Treffer von Bülow, Rahn, Dorn und Rathgeb erzielt wurden.

 

Insgesamt setzte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf bereits 24 verschiedene Akteure ein, kein anderer Bundesligist vertraute bislang einem noch breiteren Kader. Vier Hanseaten kamen in allen neun Meisterschaftsspielen zum Einsatz. Während Torhüter Stefan Wächter sowie die beiden Innenverteidiger Orestes Junior und Tim Sebastian noch keine Spielminute verpassten, wurde Stürmer Enrico Kern kurz vor dem Ende der Partie in Wolfsburg erstmals ausgewechselt, versäumte demnach auch nur zwei der bisherigen 810 Bundesliga-Minuten.

 

Nach der aktuell zweiwöchigen Bundesliga-Pause stehen für den F.C. Hansa Ende Oktober gleich drei Heimspiele innerhalb von nur elf Tagen auf dem Programm. Am Sonnabend, dem 20. Oktober, gastiert ab 15.30 Uhr in der DKB-Arena der Vizemeister FC Schalke 04, der am vergangenen Spieltag seine erste Saison-Niederlage kassierte und dadurch vom zweiten auf den fünften Platz zurückfiel. Eine Woche später kommt es an gleicher Stelle zum Aufsteiger-Duell mit dem Karlsruher SC, der sensationell gut in die Bundesliga gestartet und momentan auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden ist. Und anschließend genießt der F.C. Hansa dann auch in der zweiten Runde des DFB-Pokals Heimrecht und erwartet Zweitligist Kickers Offenbach, gegen den nach der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen noch eine Pokal-Rechnung aus der Saison 2005/06 zu begleichen ist.

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