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17.12.2009 09:23 Uhr

Aufsteiger Düsseldorf kommt als Tabellendritter nach Rostock

Vor dem letzten Hinrunden-Spieltag der 2. Bundesliga rangieren alle drei Aufsteiger in der oberen Tabellenhälfte. Am besten platziert ist dabei sogar jene Mannschaft, die zuvor am längsten in den Niederungen des Amateurfußballs verschwunden war. Die Düsseldorfer Fortuna, die zwischen 1997 und 2009 nur dritt- bzw. viertklassig kickte, hat sich nach zwölfjähriger Abstinenz eindrucksvoll im Profi-Bereich zurückgemeldet. Vor allem dank ihrer ansteigenden Leistungskurve in der zweiten Hälfte des bisherigen Saisonverlaufs ist die Fortuna auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Und der würde am Saisonende immerhin zu zwei Relegationsspielen um den Bundesliga-Aufstieg berechtigen.

Die Basis für den aktuellen Höhenflug wurde in der heimischen Esprit-Arena gelegt. Im umgebauten Rheinstadion, das jetzt sogar mit einem verschließbarem Dach versehen wurde, haben die Düsseldorfer 23 ihrer 30 Punkte geholt. Als einziger Zweitligist ist die Mannschaft von Trainer Norbert Meier zu Hause noch ungeschlagen und hat bei ihren sieben Siegen und zwei Unentschieden nur fünf Gegentore kassiert. In der Auswärtstabelle dagegen findet man die Düsseldorfer mit sieben Punkten lediglich auf Rang elf, wobei sie einen ihrer beiden Siege sogar auf dem Betzenberg beim Spitzenreiter 1.FC Kaiserslautern feiern konnten.

Ob die Fortuna auch in die Rückrunde noch als Tabellendritter geht, wird sich am Wochenende entscheiden. Zum Abschluss der ersten Halbserie steht am Sonnabend ab 13.00 Uhr das Auswärtsspiel beim F.C. Hansa Rostock auf dem Programm, wo die Mannschaft unter anderem auf Angreifer Ranisav Jovanovic verzichten muss. Der in Berlin geborene Serbe hatte beim 3:2-Heimsieg über Arminia Bielefeld zwar seinen siebenten Saisontreffer erzielt und ist damit einer der bester Torschütze seiner Mannschaft, wurde nach Auswertung der Fernsehbilder allerdings einer Tätlichkeit überführt und vom DFB nachträglich gesperrt.

Nicht minder torgefährlich ist Martin Harnik, der kurz vor dem Ende der Wechselfrist von Werder Bremen ausgeliehen wurde. Obwohl der gebürtige Hamburger mit österreichischem Pass erst seit September das Fortuna-Trikot trägt, ist er am vergangenen Sonntag in der Torschützenliste schon mit Ranisav Jovanovic gleichgezogen. Der 2:0-Siegtreffer über Rot-Weiß Oberhausen war auch Harniks siebter Streich, womit nicht zuletzt auch er für die positiven Ergebnisse der Fortuna verantwortlich zeichnet.

In den vergangenen acht Meisterschaftsspielen fuhren die Düsseldorfer immerhin 19 von 24 möglichen Punkten ein. Man darf gespannt sein, wie lange der Düsseldorfer Höhenflug noch anhalten wird.

 

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