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16.02.2007 08:49 Uhr

Augsburger Ziele: Erst Klassenerhalt, später Bundesliga

Im Kampf um den Klassenerhalt hat sich der FC Augsburg vorerst in Sicherheit gebracht. Mit dem 2:1-Sieg im bayerischen Derby am vorigen Spieltag gegen die SpVgg Unterhaching kehrte der Aufsteiger nach drei Spielen ohne Sieg auf Erfolgskurs zurück.

Der belgische Torjäger Axel Lawarée (26.) und Mourad Hdioudad (35.) waren vor 10.400 Zuschauern für den FCA erfolgreich. Die Augsburger mussten den verdienten Erfolg allerdings teuer bezahlen. Der Marokkaner Hdioudad hatte bei seinem Tor einen Schlag gegen den Kopf bekommen und musste ausgewechselt werden. Der zunächst befürchtete Jochbeinbruch bestätigte sich zwar bei ersten Untersuchungen im Krankenhaus nicht, aber auch die schwere Prellung dürfte seinen Einsatz im Ostseestadion voraussichtlich verhindern.

„Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt, auch im Spiel nach vorne. Einziger Kritikpunkt ist, dass wir in der zweiten Halbzeit unsere Konterchancen nicht genutzt haben. Dadurch blieb es bis zum Schluss spannend. Aber mit viel Engagement haben wir uns das Glück verdient“, sagt Trainer Rainer Hörgl.

 

So fahrlässig darf Augsburg beim F.C. Hansa nicht mit den Konterchancen umgehen, wenn in Rostock wie erhofft gepunktet werden soll. Denn die Schwaben, die bislang 29 Zähler aus 21 Spielen holten, wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt perfekt machen.

Dabei setzt Trainer Hörgl vor allem auf seine Defensive. Torhüter Sven Neuhaus und die Abwehr um Ingo Hertzsch und Timo Wenzel, die im Sommer vom 1. FC Kaiserslautern geholt wurden, steht recht gut. Bislang ließ sie erst 18 Gegentore zu und ist damit gemeinsam mit den Lauterern die Nummer zwei in der Liga hinter dem F.C. Hansa.

Die Rückkehr in die 2. Bundesliga nach 23 Jahren soll für die Augsburger aber nur eine Zwischenstation sein. Mittelfristig will Präsident Walther Seinsch mit dem FCA in die Bundesliga durchstarten. Dafür werden bereits die Rahmenbedingungen geschaffen. Eine moderne Fußball-Arena für mehr als 30.000 Zuschauer wird künftig das ehrwürdige Rosenaustadion ablösen.

 

Dass Augsburg derzeit so gut aufgestellt ist, liegt auch an Manager Andreas Rettig. Dessen Arbeit würdigte nun der FCA und Rettig länger an sich gebunden. Vorzeitig wurde der Kontrakt, der für die erste, zweite und dritte Liga Gültigkeit besitzt, bis 30. Juni 2009 verlängert. Der Manager war ursprünglich bis 2008 engagiert.

Rettig, beim Aufsteiger als Geschäftsführer für den kaufmännischen und den sportlichen Bereich verantwortlich, war im Dezember 2005 als Manager beim 1. FC Köln zurückgetreten und hat im Sommer 2006 den Job in Augsburg übernommen. „Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist gut“, sagt Rettig. Behält der Traditionsverein die eingeschlagene Richtung bei, kann er sich langfristig etablieren und der Traum von Präsident Seinsch wahr werden.

 

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