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06.04.2011 13:48 Uhr

Axel Rietentiet: Einst Pechvogel unter Reinders, heute Talenteausbilder

Der gebürtige Rostocker Axel Rietentiet und der F.C. Hansa, das war immer eine Einheit für den einstigen Innenverteidiger des hanseatischen Fußballvereins. Wenn jetzt am 4. Mai um 19 Uhr in der DKB-Arena die einstige Meistermannschaft und Pokalsiegerelf von 1991 auf ein Team der Hansa-Legenden trifft, dann werden wir im Team des letzten DDR-Meisters auch Axel Rietentiet wiedersehen, denn Axel ist auch auf dem Saisonfoto dieser Mannschaft eine feste Größe. Wer dann allerdings in die Statistiken der Truppe schaut, stellt fest, „Riete“ machte in jener Zeit gar kein Spiel. Rietentiet war nämlich der Pechvogel dieser Meisterelf. Während der Abwehrspieler schon mit 17 Jahren bei den Senioren spielte, Stammspieler in der letzten DDR-Meisterschaft war und 28 Einsätze hatte, kam er nach einem Fußbruch in der Saisonvorbereitung nicht mehr so in Form, dass es für die sogenannte NOFV-Meisterschaft bei Reinders gereicht hätte. Wir sprachen jetzt mit Axel Rietentiet, der mittlerweile verantwortlicher und erfolgreicher Trainer der zweiten Mannschaft des F.C. Hansa ist.
 
Hallo „Riete“, kann man sagen, dass Du damals der Pechvogel in der Mannschaft warst?
 
Rietentiet: Ja mich hatte es extrem erwischt. Bevor Uwe Reinders damals kam, war ich Stammspieler in der Abwehr unter Werner Voigt. Ich rechnete mir auch unter Uwe Reinders in der Vorbereitung gute Chancen aus. Aber in einem UI-Cup Spiel am 18.7.1990 gegen den KSC brach ich mir den Knöchel. Das bedeutete acht Wochen Pause. Danach merkte man, der Knöchel war falsch eingegipst, demzufolge musste er noch einmal gebrochen werden. Die Leidenszeit ging unendlich weiter. Richtig erholen konnte ich mich von dieser schweren Verletzung nicht mehr. Am Ende der erfolgreichen Saison sagte mir dann Trainer Reinders: Junge, das reicht nicht für die Bundesliga. Mein Vertrag war obendrein am 30.6.1991 ausgelaufen. So habe ich wie Sven Oldenburg kein Spiel gemacht.

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