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26.02.2015 14:57 Uhr

Baumann: "Erwarte ein kampfbetontes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken werden."

Nach dem Auftaktsieg in Wiesbaden und zuletzt drei Begegnungen mit unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt, in denen die Hanseaten ebenfalls ungeschlagen geblieben sind, stehen nun innerhalb einer Woche zwei reizvolle Duelle mit Traditionsvereinen der ehemaligen DDR auf dem Programm. Bevor am 7. März der Chemnitzer FC in der Rostocker DKB-Arena gastiert, treffen an diesem Sonnabend ab 14 Uhr im Hallenser Erdgas-Sportpark der Tabellendreizehnte Hallescher FC und der -sechzehnte F.C. Hansa aufeinander.

Aktuell sind beide Vertretungen durch acht Punkte voneinander getrennt, doch diese Konstellation interessiert Hansa-Trainer Karsten Baumann nur am Rande: „Ob wir Halle mit einem Sieg auch noch in den Tabellenkeller ziehen können, darf uns nicht interessieren. Wir müssen weiter unsere Hausaufgaben machen und tun gut daran, nur auf uns und nicht täglich auf die Tabelle zu schauen.“ Allerdings freut sich auch der Rostocker Coach darüber, „dass wir aktuell wieder über dem Strich stehen. Dadurch ist die Grundstimmung natürlich etwas besser geworden.“

Vom bisherigen Abschneiden des HFC im eigenen Stadion will sich Karsten Baumann ebenfalls nicht blenden lassen: „Wie oft Halle bislang zuhause verloren hat, ist doch völlig egal, weil jedes Spiel wieder neu beginnt. Ich erwarte diesmal ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken werden. Auf dem Platz könnte es sehr hitzig werden und auch beide Fanlager werden sicherlich Vollgas geben.“ Die Gastgeber erwartet Karsten Baumann „sehr diszipliniert, lauf- und kampfstark. Dass sie teilweise Probleme hat, im eigenen Stadion das Spiel zu machen, ist sicherlich kein ureigenes Hallenser Problem.“

Nach Halle werden die Hanseaten von 1.100 Fans begleitet, damit ist das Ticketkontingent für Gästefans erschöpft. Insgesamt wurden bis zum Donnerstag bereits mehr als 10.500 Tickets im Vorverkauf abgesetzt, so dass bei einer Stadionkapazität von nur knapp 12.000 Plätzen am Sonnabend mit einen ausverkauften Haus zu rechnen ist.

Das Profiteam der Kogge reist bereits am Freitag an die Saale, wobei Neuzugang Alex Ikeng erstmals im 18er-Kader stehen könnte: „Er ist inzwischen schmerzfrei und somit einsatzfähig. Bei Shervin hingegen wird dies wohl noch ein paar Tage dauern“, so Karsten Baumann über Linksverteidiger Radjabali-Fardi, der nach seiner schweren Knieverletzung zwar wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann, aber zunächst in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln soll.

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