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03.09.2008 15:13 Uhr

Benjamin Lense: Freiburg abhaken und nach vorne schauen

Nach drei Spieltagen legt die 2. Bundesliga wegen der anstehenden Länderspielaufgaben zahlreicher Akteure eine Punktspielpause ein. Zeit auch für eine erste Standortbestimmung der Hanseaten, die sich nach einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage momentan auf dem zehnten Tabellenplatz wiederfinden.

Zu jenen fünf Hansa-Spielern, die bislang noch keine Spielminute versäumt haben, gehört neben Torhüter Jörg Hahnel, Kapitän Gledson, Spielmacher Martin Retov und Youngster Kevin Schindler auch Abwehrspieler Benjamin Lense, der beim Punktspielauftakt in Duisburg als Innenverteidiger zum Einsatz kam, in den folgenden beiden Spielen dann aber wieder als rechter Verteidiger aufgeboten wurde.

Eine Lieblingsposition hat der 29jährige dabei nicht: „Ich spiele auch gern in der Mitte. Schon während meiner Zeit in Bielefeld habe ich beide Positionen bekleidet, was zunächst auch davon abhing, ob wir mit Dreier- oder Viererkette agiert haben“, erklärt Benjamin Lense, der in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison beim F.C. Hansa dann ebenfalls wieder innen und außen verteidigte.

Dennoch kam es ein wenig überraschend, als er auch am ersten Bundesliga-Spieltag an der Seite von Gledson in der Abwehrzentrale stand. Das 2:2 beim Mitabsteiger MSV Duisburg bezeichnet Benjamin Lense als „holprigen Start, in dem wir aber eine gute Moral bewiesen haben. Wenn man zweimal einen Rückstand aufholt, darf man sicher mit dem einem Punkt zufrieden sein. Auch wenn bei einer halben Stunde Überzahl vielleicht sogar noch mehr drin gewesen wäre.“

Das anschließende Heimspiel gegen Alemannia Aachen war zweifellos das bislang beste Saisonspiel der Hanseaten. „Von der ersten Minute an haben wir eine sehr engagierte Leistung geboten. Jeder hat sicherlich gesehen, dass es an diesem Tag nur einen Sieger geben durfte. Und hätten wir zum Schluss unsere Chancen besser genutzt, wäre der Sieg auch noch höher ausgefallen“, ist Benjamin Lense überzeugt.

Die erste Saisonniederlage in Freiburg war für den 1,90m großen Verteidiger die Quittung dafür, „dass wir zu spät ins Spiel gefunden haben. Erst das Gegentor hat uns wachgerüttelt. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann deutlich mehr Ballkontakte, waren allerdings im Spiel nach vorne nicht zwingend genug. Diese Niederlage müssen wir jetzt so schnell wie möglich abhaken und den Blick wieder nach vorne richten.“

Am liebsten würde Benjamin Lense schon am kommenden Wochenende wieder spielen: „Eine Niederlage kann man am besten vergessen machen, indem man so schnell wie möglich das nächste Spiel gewinnt. Jetzt müssen wir damit leider eine Woche länger warten.“ Erst am 14. September um 14.00 Uhr erfolgt in der DKB-Arena der Anpfiff zum vierten Saisonspiel der Hanseaten gegen den 1.FSV Mainz 05.

Die Vorfreude auf den aktuellen Tabellenführer ist beim Mann mit der Rückennummer 5 entsprechend groß: „Ein reizvoller Kontrahent, vor dem wir natürlich Respekt, aber keine Angst haben müssen. Bei unseren bisherigen Gegnern hat es sich ausschließlich um Spitzenteams gehandelt und wir haben in allen Spielen mithalten können. Auch gegen die Mainzer werden wir uns nicht verstecken, sondern wollen sie zu Hause natürlich schlagen.“

Mit einem Sieg würde man nach Punkten zum direkten Kontrahenten aufschließen können. „Es ist nach drei Spieltagen ja noch alles sehr eng in der Tabelle“, weiß auch Benjamin Lense, obwohl er sich „natürlich eine bessere Ausbeute gewünscht“ hätte. Unter Berücksichtigung des schwierigen Auftaktprogramms sieht er die Mannschaft trotzdem im Soll. Gleichzeitig warnt er aber auch davor, die anschließenden, weniger namhafteren Gegner zu unterschätzen: „In der 2.Bundesliga können alle Mannschaften Fußball spielen, da darf man sich keine Minute zurücklehnen.“

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