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06.11.2008 09:29 Uhr

Bislang einziges Heimspiel gegen VfL wurde 2:0 gewonnen

Wenn die Mannschaft des VfL Osnabrück am kommenden Sonntag in der DKB-Arena zu Gast ist, handelt es sich um das zweite Pflichtspiel der Niedersachsen in Rostock.

Die bislang einzigen Meisterschafts-Duelle zwischen F.C. Hansa und VfL fanden im Rahmen der Zweitliga-Saison 1992/93 statt. Am 17. Oktober 1992, als auch im Unterhaus noch sonnabends um 15.30 Uhr gespielt wurde, gastierten die Osnabrücker (u.a. mit einem Spieler namens Pele Wollitz) im Ostseestadion. Dieses Spiel gewannen die von Erich Rutemöller trainierten Hanseaten durch Tore von Jörg Schmidt (15.) und Juri Schlünz (86.) mit 2:0 und konnten sich damit vom vierten auf den dritten Tabellenplatz verbessern.

Das Rückspiel am 41. von seinerzeit 46 Spieltagen fand innerhalb einer englischen Woche am Dienstag, dem 11. Mai 1993, um 20 Uhr im Stadion an der Bremer Brücke statt. Die inzwischen von Horst Hrubesch trainierten Hanseaten waren zuvor bis auf Rang 9 zurückgefallen und hatten ihre Hoffnungen auf die sofortige Rückkehr ins Oberhaus bei acht Punkten Rückstand auf Rang 3 bereits begraben müssen. Der VfL gewann zu Hause durch Treffer von Sievers (39.) und da Palma (47.) mit 2:0, doch auch dieser Sieg sollte am Ende nicht zum Klassenerhalt genügen.

Seither spielte der F.C. Hansa immer in einer höheren Liga als der VfL Osnabrück. Nur in der ersten Runde des DFB-Pokals traf man noch zweimal aufeinander, wobei sich die Hanseaten nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Am 25. Oktober 2001 schied man durch eine 1:2 Niederlage sogar aus. Im inzwischen nach Hauptsponsor Piepenbrock benannten Stadion führte der gastgebende Zweitliga-Absteiger durch Tore von Poutilo (35.) und Everson (70.) bereits mit 2:0, bevor Magnus Arvidsson (72.) nur noch der Anschlusstreffer gelang.

Keine Tore in 120 Minuten gab es dann am 31. August 2003. Ein Elfmeterschießen musste entscheiden, in dem schließlich alle fünf Hanseaten (Rydlewicz, Max, Schultz, Lantz und Persson) die Nerven behielten. Mit Spork schoss ein Spieler des damals übrigens von Frank Pagelsdorf trainierten Zweitligisten seinen Strafstoß über das Tor, so dass der F.C. Hansa in die nächste Pokalrunde einzog.

Sowohl in der 2.Bundesliga, als auch im DFB-Pokal, ist die Bilanz zwischen beiden Teams also ausgeglichen. Sein einziges Heimspiel gegen den VfL Osnabrück konnte der F.C. Hansa seinerzeit aber gewinnen. Und das sollte ihm möglichst auch am kommenden Sonntag wieder gelingen.

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