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18.10.2010 13:31 Uhr

Björn Ziegenbein: Es ging alles so schnell

Mit seinem Doppelpack binnen 62 Sekunden hat sich Björn Ziegenbein am Sonnabend auf Platz 2 der hansa-internen Torschützenliste verbessert. Fünf Treffer hat der 24jährige Mittelfeldspieler, der erst vor zwei Monaten nach Rostock kam, in seinen acht Drittliga-Punktspielen für den F.C. Hansa erzielt. Wir sprachen mit ihm nach dem 2:1 Heimsieg über den 1.FC Heidenheim.

Wie bewertest Du den Erfolg über Heidenheim?

Ich denke, wir haben diesmal nicht so gut gespielt, aber trotzdem gewonnen. In der zweiten Halbzeit hätten wir das dritte oder vierte Tor machen müssen, dann wäre der Sack eher zu gewesen und wir hätten viel Kraft sparen können.

Woran lag es, dass es spielerisch nicht so lief?

Wir hätten noch öfter den letzten Pass anbringen müssen. Die Konzentration hat in einigen Situationen gefehlt und so entstehen dann auch Fehler im Passspiel. Die müssen wir künftig noch abstellen.

Dank zweier Ziegenbein-Tore hat es trotzdem zum Sieg gereicht. Wie fühlt man sich als Matchwinner?

 Ich bin natürlich froh über jedes Tor, das dazu beiträgt, dass die Mannschaft weiter oben dranbleibt. Aber diesmal kommt noch dazu, dass es sich um meinen ersten Doppelpack im Männerbereich handelt. Und deshalb macht es mich besonders glücklich.

Was ging Dir durch den Kopf, als Du das zweite Tor erzielt hattest?

Ich wusste zunächst selbst nicht, wo ich bin, denn es ging ja alles so schnell. Ich war gerade noch mitten im Jubel über das erste Tor, da fällt mir der Ball erneut vor die Füße.

War der Schlenzer zum 2:0 so gewollt oder war es mehr Glück?

Ich habe ganz bewusst den Außenrist genommen. Zu 95 Prozent war das schon so gewollt, wobei ein bisschen Glück natürlich auch immer dazugehört.

Du hattest also gesehen, dass der Torhüter zu weit vor dem Tor stand?

Klar. Er hat mir den Ball ja praktisch aufgelegt. Ich hatte natürlich nicht viel Zeit zum Überlegen, aber der erste Gedanke war einfach nur: Der Ball muss jetzt rein.

Der Rückstand zu den Offenbachern hat sich wieder auf einen Punkt verringert. Hat man am kommenden Sonnabend im Dresden die mögliche Tabellenführung im Hinterkopf?

 Nein, soweit denken wir nicht. Aber wir wollen natürlich so erfolgreich wie möglich sein und fahren auch nach Dresden mit dem Ziel, dort drei Punkte zu holen. Uns ist aber auch klar, dass das nicht so einfach werden wird.

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