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24.10.2005 09:41 Uhr

Bülow: Glück war nicht auf unserer Seite

Kai Bülow gehörte in Karlsruhe einmal mehr zu den besten Rostockern. Doch die Niederlage konnte auch das 19-jährige Hansa-Talent nicht verhindern. OZ sprach mit ihm über die Ursachen der erneuten Auswärtspleite, die den FCH wieder in den Tabellenkeller zurückfallen lässt.
OZ: In Karlsruhe gab es die erste Niederlage nach sechs Wochen. Ein herber Rückschlag?
Bülow: Ein kleiner auf jeden Fall, denn wir haben wichtige Punkte verloren und sind in der Tabelle wieder zurückgefallen. Allerdings wird uns diese Niederlage nicht entscheidend zurückwerfen.
OZ: Was waren die Ursachen für die Niederlage?
Bülow: In erster Linie natürlich erneut die unzureichende Chancenverwertung. Wir hatten mindestens 70 Prozent Spielanteile, aber haben kein Kapital daraus geschlagen. Am Ende haben wir durch ein ganz blödes Gegentor verloren.
OZ: Wie haben Sie diese Szene gesehen?
Bülow: Wir haben einen Eckball eigentlich schon geklärt, doch dann landet der Ball doch wieder vor den Füßen des Gegners. Bei dem Schuss war Mathias Schober dann auch noch die Sicht versperrt. Und plötzlich lagen wir zur Pause zurück.
OZ: Was hat Trainer Frank Pagelsdorf der Mannschaft für die zweite Halbzeit mit auf den Weg gegeben?
Bülow: Wir sollten noch mehr Gas geben, unbedingt versuchen, das Spiel noch zu drehen. Bei unserer klaren Überlegenheit war das nicht unrealistisch, doch das Glück war nicht auf unserer Seite. Und natürlich hat der KSC-Torhüter auch sehr gut gehalten.
OZ: Kommt jetzt das DFB-Pokalspiel am kommenden Mittwoch gegen den VfB Stuttgart gerade recht, um diese Niederlage vergessen zu machen?
Bülow: Vor allem ist es gut, dass wir jetzt keine lange Pause haben. Ich denke, wir haben gegen Stuttgart nichts zu verlieren. Für mich persönlich ist das natürlich auch ein besonderes Spiel: Zum ersten Mal geht es gegen einen Erstligisten.
(Quelle: OZ, 24.10.05)

 

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