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19.11.2009 09:28 Uhr

Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC aktuell nur auf Rang 13

Als einziger der drei Bundesliga-Absteiger sprach der Karlsruher SC im vergangenen Sommer seinem Trainer auch für die anstehende Zweitliga-Saison sein vollstes Vertrauen aus. Man verzichtete sogar darauf, von KSC-Urgestein Edmund Becker, der seit fast 30 Jahren für den Verein tätig ist, den sofortigen Wiederaufstieg zu verlangen.

Immerhin galt es, den Verlust zahlreicher Leistungsträger aufzufangen und in Ruhe wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Doch mit der Geduld der Vereinsführung war es relativ schnell vorbei.

Nach den ersten vier Spieltagen hatten die Karlsruher lediglich vier Punkte eingefahren. Und nach der 0:4-Heimpleite gegen den FC St. Pauli Ende August standen sie leidglich auf Tabellenplatz 14. Coach Edmund Becker musste gehen.

Neuer Trainer wurde daraufhin Markus Schupp. Nach seiner Verpflichtung schien tatsächlich ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Dem 4:2-Auswärtssieg in Cottbus ließ der KSC mit dem 2:0-Erfolg über den FSV Frankfurt den ersten Heimsieg der Saison folgen und war innerhalb einer Woche auf Rang sechs vorgerückt. Plötzlich betrug der Rückstand zu den Aufstiegsplätzen nur noch drei Punkte.

Doch als der KSC in den direkten Duellen mit dem 1. FC Kaiserslautern und Arminia Bielefeld ganz nach oben hätte aufrücken können, versagten den Karlsruhern die Nerven. Beide Spiele wurden verloren und schon war man erneut auf den 14. Platz abgestürzt.

Drei weiteren sieglosen Spielen ließen die Badener am vergangenen Spieltag zwar einen 3:2-Erfolg über den 1. FC Union folgen, doch der Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz beträgt unverändert elf Punkte. Im Spiel gegen die Berliner gelang Stürmer Anton Fink, in der Vorsaison immerhin Torschützenkönig der 3. Liga, Saisontreffer zwei und drei. Damit ist der 22-Jährige aktuell der beste Torschütze der KSC. In den bisherigen zwölf Saisonspielen markierten die Badener insgesamt nur 15 Treffer.

Mehr als die Hälfte davon gelangen den Karlsruhern immerhin in fremden Stadien und so rechnen sie sich auch am Sonnabend ab 13.00 Uhr in der Rostocker DKB-Arena etwas aus. Dort kommt es zum Duell zweier Tabellennachbarn (F.C. Hansa (14.)/ Karlsruher SC (13.)).

Würde den Badenern in Rostock der dritte Auswärtssieg der Saison gelingen, hätten sie sechs Punkte Vorsprung auf den direkten Kontrahenten. Damit würden sie sich erst einmal ein kleines Polster nach unten verschaffen. Bei einer KSC-Niederlage wäre der Karlsruher SC punktgleich mit den Rostockern und wieder mittendrin im Abstiegskampf.

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