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25.07.2014 09:36 Uhr

Christian Stuff fungiert in Münster erstmals als Kapitän der Hansa-Kogge

Der neue Mannschaftskapitän des F.C. Hansa heißt Christian Stuff. Nachdem der bisherige Amtsinhaber Sebastian Pelzer, der immerhin vier Jahre lang die Binde trug, bereits im Trainingslager darum gebeten hatte, ihn von diesem Amt zu entbinden, hatte Trainer Peter Vollmann drei Kandidaten vorgeschlagen, aus denen die Mannschaft ihren neuen Käptn wählte. Als dessen Stellvertreter füngieren Jörg Hahnel und Denis Weidlich, während David Blacha und Halil Savran den Mannschaftsrat komplettieren.

Für Innenverteidiger Christian Stuff, der erst in diesem Sommer aus Berlin nach Rostock wechselte, ist das neue Amt eine reizvolle Aufgabe, in die er allerdings auch noch hineinwachsen muss: „Ich war noch nie Mannschaftskapitän und hoffe zunächst natürlich auch auf die Unterstützung der alten Hasen im Verein“, erklärt der 1,99 m große Innenverteidiger, der sich freut, dass der erste Spieltag der neuen Saison endlich vor der Tür steht: „Es ist schließlich viel reizvoller, um Punkte zu spielen.“ Mit einer Prognose ist der knapp 32-jährige Ex-Berliner allerdings noch sehr vorsichtig: „Wohin unser Weg führt, wird man sicherlich erst nach einigen Wochen sehen – die Liga ist sehr ausgeglichen, da können oft Kleinigkeiten entscheiden. Doch ich denke, wir sind gut gerüstet, zumal wir die Vorbereitung verletzungsfrei abgeschlossen haben.“

Auch Trainer Peter Vollmann ist sehr zufrieden: „Das Schalke-Spiel am vergangenen Sonnabend war noch einmal sehr wichtig. Dabei haben wir einige Dinge gesehen, die wir verbessern mussten und daran haben wir in dieser Woche gearbeitet.“ Personelle Nachbesserungen hält der Hansa-Trainer jedenfalls nicht mehr für notwendig, denn: „Unser Kader hat genau die richtige Größe, alle Positionen sind doppelt besetzt. Nur wenn sich drei Spieler das Bein brechen, werden wir noch jemanden verpflichten.“ Aktuell kann der Hansa-Coach aus dem Vollen schöpfen, denn neben den vier Torhütern sind immerhin 21 Feldspieler einsatzfähig: „Da werden auch erfahrene Spieler zuhause bleiben müssen, denn im 18er-Kader sind ja vier U23-Akteure vorgeschrieben.“

Preußen Münster zählt Trainer Peter Vollmann zu jenen zwölf Teams, denen er zutraut, um den Aufstieg mitspielen zu können. „Wir haben die Mannschaft zuletzt dreimal beobachtet, auch beim 3:0-Erfolg im Pokalfinale gegen Siegen und bei der Generalprobe gegen den SC Heerenveen. Münster hat zuletzt schon eine gute Rückrunde gespielt und wird sicherlich daran anknüpfen wollen. Doch wir werden in Münster natürlich alles daran setzen, zu punkten“, verspricht Peter Vollmann, dessen Mannschaft sich bereits am Sonnabend auf den Weg ins Münsterland macht. Der Anstoß im Preußen-Stadion an der Hammer Straße erfolgt am Sonntag um 14 Uhr, wo auch mindestens 1.600 Hansa-Fans erwartet werden.

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