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20.11.2006 22:59 Uhr

Dank toller Moral 4:4 im Spitzenspiel beim KSC

Der FC Hansa bleibt auch nach dem 13. Spieltag der 2.Bundesliga ungeschlagen. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer Karlsruher SC erreicht die Mannschaft von Frank Pagelsdorf am Ende ein kaum noch für möglich gehaltenes 4:4 (0:3) Unentschieden. Der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz beträgt weiterhin sieben Punkte.

In einer gutklassigen und abwechslungsreichen ersten Halbzeit haben die Gastgeber die erste Torchance. Federico schickt Kapllani, doch Sebastian kann zur Ecke klären (4.). Eine Minute später passt Shapourzadeh, der den Vorzug vor Schied bekommen hatte, quer auf Kern, dessen Schuss von einem Abwehrbein abgelenkt wird. Den anschließenden Beinlich-Eckstoß verpasst Shapourzadeh am langen Pfosten. Und mit dem Gegenzug erzielen die Karlsruher die frühe Führung: Eine lange Dick-Flanke von der rechten Seite kann KSC-Torjäger Kapllani unbedrängt zum 1:0 einköpfen. Zehn Minuten später sollte es dann sogar noch schlimmer kommen: Ein knallharter 40-Meter-Freistoß von Porcello wird im Strafraum abgefälscht und schlägt zum 2:0 für den KSC ein.

Von diesem Schock erholen sich die Hanseaten allerdings noch schnell und haben schon bald die Chance zum Anschlusstreffer. Aber Pech, dass Federico für seinen geschlagenen Torhüter einen Kern-Schuss nach Beinlich-Ecke auf der Torlinie rettet (20.). Und auch in der Folgezeit ist das Glück weiterhin nicht auf Seiten der Gäste: Als Schober einen Freis-Schuss nur zur Seite abwehren kann, steht Carnell goldrichtig und setzt den Nachschuss zum 3:0 über die Linie. Danach bleibt der KSC zunächst am Drücker. Einer Glanzparade von Schober, der nach Porcellos Freistoß einen Kapllani-Kopfball aus dem Dreiangel kratzt (34.), ist es zu verdanken, dass der FC Hansa nicht vor der Pause sogar den vierten Gegentreffer kassiert.

Nach dem Seitenwechsel knüpfen die Karlsruher direkt an ihre starke Vorpausen-Viertelstunde an. Kapllani scheitert aus Nahdistanz (46.), Langen rettet vor Freis (47.) und der zur Pause für Sebastian eingewechselte Madsen klärt einen Carnell-Schuss zur Ecke (48.). Doch das nächste Tor fällt auf der anderen Seite: Ein Kern-Schuss ist eigentlich schon in der engbeinigen KSC-Abwehr hängen geblieben, doch Shapourzadeh setzt nach und schiebt das Leder über die Linie.

Dieses Tor weckt die Lebensgeister der Rostocker. Shapourzadeh dringt nach schönem Doppelpass mit Kern in den Strafraum ein und kommt zu Fall, doch der Elfmeterpfiff bleibt aus (60.). Und drei Minuten später haben die Hausherren den alten Abstand wieder hergestellt. Nach Federico-Pass trifft Freis aus halbrechter Position zum 4:1 ins lange Eck. Damit scheint eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn ein Rahn-Schuss nach Yelen-Pass nur knapp über die Latte streicht (66.) und KSC-Keeper Miller einen Beinlich-Fernschuss erst im Nachfassen pariert (72.). Doch dann lässt Miller einen eigentlich relativ ungefährlichen Schuss von Shapourzadeh über die Hände gleiten. Und drei Minuten später macht es Rahn mit einem straffen Schuss ins rechte obere Eck doch noch einmal spannend! Den möglichen Ausgleich verpassen zunächst Cetkovic am kurzen Pfosten nach schönem Solo von Shapourzadeh (84.) und Kern per Volleyschuss nach Einwurf von Langen (85.). Und dann fällt tatsächlich noch das 4:4! Rahns Eingabe von links schiebt Cetkovic ein.

 

Torfolge: 1:0 Kapllani (6.), 2:0 Porcello (16.), 3:0 Carnell (28.), 3:1 Shapourzadeh (54.), 4:1 Freis (63.), 4:2 Shapourzadeh (78.), 4:3 Rahn (81.), 4:4 Cetkovic (87.)

 

FC Hansa: Schober - Langen, Sebastian (46. Madsen), Gledson, Stein - Beinlich (77. Bülow) - Rydlewicz (61. Cetkovic), Rahn - Yelen - Shapourzadeh, Kern

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