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13.09.2005 08:14 Uhr

„Das ist wieder ein Schlag ins Gesicht“

Dank seiner Paraden durfte Hansa lange Zeit auf den ersten Punkt hoffen. Die OZ sprach mit Hansa-Schlussmann Mathias Schober.

OZ: Können Sie Ihre Enttäuschung in Worte fassen?
Schober:
Das ist natürlich sehr bitter, in der letzten Sekunde ein Spiel zu verlieren. Zumal wir so gut gekämpft und uns als Einheit präsentiert haben.

OZ: Seit dem Trainerwechsel haben Sie zweimal versucht, die Kurve zu kriegen und es nicht hinbekommen. Woran liegt das?
Schober:
Vier Spiele, null Punkte. Man hat das Gefühl, es geht weiter wie in der ersten Liga. Wir müssen zusehen, dass wir irgendwann mal drei Punkte einfahren. Selbstvertrauen bekommt man nur durch gewonnene Spiele.

OZ: Wie beurteilen Sie die Leistung der Abwehr, die in Bochum so zum ersten Mal zusammengespielt hat?
Schober:
Wir haben als Mannschaft gut defensiv gearbeitet. Wir standen kompakt und haben uns als Einheit präsentiert. Jeder hat dem anderen geholfen. Leider haben wir das Spiel in der allerletzten Sekunde aus der Hand gegeben. Das ist wieder ein Schlag ins Gesicht, aber den müssen wir auch wegstecken.

OZ: Muss Hansa das Thema Wiederaufstieg schon abhaken?
Schober:
Im Moment haben wir unser Ziel ganz klar verfehlt. Aber die Saison ist noch nicht zu Ende.

OZ: Am Sonntag geht`s gegen Paderborn. Was muss passieren, um die Wende einzuleiten?
Schober:
Wir müssen den Kopf frei bekommen. Gerade dann, wenn wir das Spiel machen müssen, haben wir zuletzt nicht so gut ausgesehen. Gegen Braunschweig (2:3/d. Red) haben wir aber ordentlich gespielt. Das sollten wir uns zum Vorbild nehmen, diesmal aber gewinnen.

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