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07.09.2010 11:54 Uhr

Der F.C. Hansa gemeinsam mit St. Pauli und dem HSV bei Laut gegen Nazis

Gemeinsam mit Politikern, Gewerkschaftern, Künstlern sowie Vertretern des FC St. Pauli und des Hamburger Sportvereins haben Hansa-Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann, Marketing-Vorstand Dr. Peter Zeggel und Aufsichtsratsmitglied Thomas Abrokat am vergangenen Sonnabend auf dem Hamburger Spielbudenplatz im Rahmen der Veranstaltung "Hamburg und alle stehen auf" gegen wachsenden Rechtsextremismus und für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung demonstriert. Vor 1500 Besuchern auf der Reeperbahn machten die Hansa-Vertreter - auf das Verhältnis der drei Clubs eingehend - auch deutlich, dass sportliche Rivalität zwischen Fußballvereinen und ihren Fans nicht zu Hass und Gewalt führen dürfen. "Wir hoffen, dass dieses Treffen ein Schritt war, in Zukunft friedlicher miteinander umzugehen", so Bernd Hofmann, der auch bekräftigte, dass die Kampagne "weiterhin auf die Unterstützung des F.C. Hansa zählen kann".

"Die Aktion war ein großer Erfolg. Die Clubvertreter haben für Fairplay geworben und sich die Hände gereicht. Das war sehr beeindruckend", urteilte Jörn Menge, der Initiator von "Laut gegen Nazis", der die Veranstaltung auch nutzen wollte, um die als verfeindet geltenden Fanlager der Vereine einander näher zu bringen.

Auch die Deutsche Kreditbank AG, Sponsor des F.C. Hansa, unterstützt die Kampagne. Das Kreditinstitut sieht darin eine wichtige Initiative für das Zusammenleben und den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Die Deutsche Kreditbank übernimmt nicht nur Verantwortung für die eigenen Kunden und Mitarbeiter, sondern auch für das gesellschaftliche Umfeld. Seit 2004 werden in der DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement entsprechende Projekte in einer Institution gebündelt. Als Partner im Spitzen- und Breitensport fühlt sich die DKB Werten wie Respekt und Fairness verbunden. Auch deshalb hat die Deutsche Kreditbank spontan zugesagt, die Initiative „Laut gegen Nazis“ zu unterstützen.

Die vor sechs Jahren in Hamburg ins Leben gerufene Kampagne "Laut gegen Nazis" hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zusammenschluss der Zivilgesellschaft und eine starke Öffentlichkeit gegen den wachsenden Rechtsextremismus zu erwirken. Seit August 2004 wurden bundesweit insgesamt 80 Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Da seit Januar dieses Jahres zweckgebundene Spenden zur Förderung der Kampagne ausblieben, fand am 4. September auf dem Hamburger Spielbudenplatz der Aktionstag „Hamburg und alle stehen auf!“ statt, um Spenden zu sammeln.

 

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