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24.08.2010 15:17 Uhr

Der F.C. Hansa Rostock unterstützt die Kampagne „Laut gegen Nazis“

Der F.C. Hansa Rostock unterstützt die Kampagne „Laut gegen Nazis“. Die vor sechs Jahren in Hamburg ins Leben gerufene Kampagne hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zusammenschluss der Zivilgesellschaft und eine starke Öffentlichkeit gegen den wachsenden Rechtsextremismus zu erwirken. Seit August 2004 wurden bundesweit insgesamt 80 Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Da seit Januar dieses Jahres zweckgebundene Spenden zur Förderung der Kampagne ausblieben, ist für den 4. September auf dem Hamburger Spielbudenplatz eine Kundgebung unter dem Motto „Hamburg und alle stehen auf!“ geplant. Dort werden Bands und Künstler auftreten, um Spenden zu sammeln.

„Es gab eine Anfrage des Aktionsbündnisses an den F.C. Hansa, ob wir die Kampagne unterstützen wollen. Wir haben sofort zugesagt und werden in Hamburg dabei sein. Unser Verein hat in der Vergangenheit immer klar Position gegen Rechtsextremismus bezogen, entsprechende Aktionen und Initiativen unterstützt und wird das im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in Zukunft tun“, erklärte Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock. Jörn Menge, Gründer und Leiter der Kampagne „Laut gegen Nazis“, die auch vom FC St. Pauli unterstützt wird, freut sich über das Engagement des F.C. Hansa Rostock und will die Veranstaltung am 4. September auch nutzen, um die als verfeindet geltenden Fanlager der beiden Vereine einander näher zu bringen. „Durch die Vergangenheit und durch eine Minderheit wurde ein Pauschalurteil provoziert, mit dem wir gemeinsam am 4. September unter Mitwirkung von Vertretern des FC St. Pauli und des F.C. Hansa Rostock aufräumen wollen. Wir wollen versuchen, eine breite Öffentlichkeit für eine Welt und für einen Fußball ohne Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Menschenverachtung zu werben. Für Fußballfans sollte dieses Vorhaben eine Selbstverständlichkeit sein. Gewalt und Hass gehören weder in ein Stadion noch davor“, so Jörn Menge.

 

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