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29.04.2016 21:51 Uhr

Der F.C. Hansa trauert um Manfred Rump

Im Alter von 75 Jahren verstarb am 19. April unser langjähriger Stammspieler. Seine Laufbahn garnierten vier Vizemeisterschaften und ein Pokalfinale.

Es ist so wie es ist: Fußballer, die für die Kogge 200 und mehr Pflichtspieleinsätze zu verbuchen hatten sind per se Hansa-Gesichter. Das traf auch auf Manfred Rump zu. Am 3. März 1962 debütierte er in der ersten Mannschaft beim 1:2 in Erfurt. Als Jungspund einer verheißungsvollen Generation, der auch Pankau, Kleiminger, Barthels angehörten. Neben sich die alten Kämpen Bialas und Zapf. Rump ein Lernender, der mit Anlauf Stammspielerpotenzial entwickelte: In elf Jahren 192 Oberligapunktspiele. Vier Vizemeisterschaften (1962, 1963, 1964, 1968), ein Pokalfinale (1967). Die Rostocker (erst Empor, dann Hansa) besaßen in den 1960er-Jahren eine absolute Spitzenmannschaft – und Manfred Rump war in ihr ein gewichtiger Spieler. Er brachte als Abwehrstratege die Politur, mit der seine Kameraden (Pankau, Drews, Kostmann, Kleiminger) in der Offensive glänzten.

Am 13. November 1968 im Messepokal gehörte Manfred Rump zu der Hansa-Truppe, die im heimischen Ostseestadion den renommierten AC Florenz mit 3:2 bezwang. Rump als unmittelbarer Augenzeuge bei Helmut Hergesells Hieb aus 30 Metern zum Siegtor (3:2) und ein Jahr später beim kapitalen Schuss von Gerald Sackritz zum sensationellen 2:1-Erfolg über das weltberühmte Inter Mailand. Zweifellos Sternstunden des Rostocker Fußballs, die Manfred Rump mitgestaltete.

Nach 225 Einsätzen für das Oberligakollektiv (letztes Spiel am 19. Mai 1973 beim 1:2 in Zwickau) ließ Manfred Rump seine Laufbahn in der zweiten Mannschaft des F.C. Hansa ausklingen.   

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