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16.08.2012 10:07 Uhr

DFB-Pokal: Ein besonderes Spiel für Trainer und Kapitän

Für zwei Akteure auf der Kommandobrücke der Hansa-Kogge ist das Pokalspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern kein Spiel wie jedes andere. Cheftrainer Wolfgang Wolf und Mannschaftskapitän Sebastian Pelzer sind nicht nur in Rheinland-Pfalz geboren und aufgewachsen, sondern haben auch über viele Jahre das Trikot der Roten Teufel getragen.

Wolfgang Wolf bestritt von 1978 bis 1988 immerhin 248 Bundesliga-Spiele für den 1.FCK und war von 2005 bis 2007 auch Trainer der Mannschaft, von der allerdings kaum noch jemand im aktuellen Kader steht. „Auf Anhieb fallen mir da nur Tobias Sippel und Alexander Bugera ein, die ich damals in die Mannschaft geholt habe. Und natürlich Gerry Ehrmann, mein Torwarttrainer!“ Ein Wiedersehen gibt es allerdings auch mit Franco Foda, der heute als Cheftrainer der Pfälzer fungiert. „Wir haben damals noch in Kaiserslautern zusammen in einer Mannschaft gespielt. Regen Kontakt gab es zuletzt aber nicht mehr, denn er war ja auch lange im Ausland“, erklärt Wolfgang Wolf, der inzwischen auch schon als Trainer anderer Mannschaften auf den 1.FCK getroffen ist. „Insofern ist das also nichts Außergewöhnliches mehr. Allerdings freut man sich auf so ein Spiel immer noch besonders, denn viele meiner Freunde sind ja FCK-Fans. Und ich selbst bin ja auch immer noch in der Region verwurzelt, meine Familie wohnt ja nur 30 Kilometer von Kaiserslautern entfernt!“

Insgesamt fünf Jahre lang war auch Sebastian Pelzer ein Roter Teufel. „Das war eine ganz wichtige Zeit in meiner Karriere. Zwei Jahre spielte ich bei den A-Junioren, danach noch drei weitere Jahre bei den Amateuren, unter anderem zusammen mit Miroslav Klose und Roman Weidenfeller. Und trainiert habe ich auch unter Otto Rehagel bei den Profis“, erzählt der Mannschaftskapitän des F.C. Hansa, für den das Pokalspiel am kommenden Sonntag ebenfalls nicht das erste Wiedersehen mit seinem Ex-Verein ist: „Mit Rot Weiss Ahlen habe ich in der zweiten Liga schon gegen Kaiserslautern gespielt.“ Regen Kontakt hält er weiterhin zu Willy Ahr. „Er ist so etwas wie mein Ziehvater, war damals die gute Seele des Vereins und hat sich besonders um uns Nachwuchsspieler gekümmert. Doch ich kenne natürlich auch noch andere Leute aus dem Umfeld. Und ich freue mich natürlich auf das Wiedersehen mit Verteidiger Mathias Abel. Mit ihm habe ich damals bei den Junioren zusammengespielt.“

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