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21.11.2009 15:20 Uhr

Die Hanseaten können doch noch gewinnen

Der F.C. Hansa hat seine Negativserie beendet und am 13. Spieltag der 2. Bundesliga den ersten Sieg seit sieben Wochen eingefahren. Durch die ersten Saisontore von Mario Fillinger und Enrico Kern kann der Karlsruher SC mit 2:1 bezwungen und der 14. Tabellenplatz verteidigt werden.

Drei Umstellungen hat Trainer Andreas Zachhuber im Vergleich zum Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen im Mittelfeld der Hanseaten vorgenommen. Nach Verletzungen kehren Oliver Schröder und Kapitän Martin Retov ins Team zurück, zudem wird Mario Fillinger wieder für die Startelf nominiert. Dafür nehmen Fin Bartels, Tobias Jänicke und Rene Lange diesmal auf der Ersatzbank Platz.

Der erste Hansa-Angriff wird über die rechte Seite vorgetragen, doch als Retov den Ball auf Schöneberg passt und dieser ihn in den Strafraum flankt, verfehlt Fillinger per Kopf das KSC-Gehäuse (2.).

Auf der Gegenseite gibt Stindl den ersten Torschuss ab, der aus gut 20 Metern Entfernung getretene Ball streicht allerdings knapp über die Latte des Hansa-Tores (13.). Insgesamt sehen die 12.000 Zuschauer in der Anfangsphase ein abwechslungsreiches Spiel, in dem nur die Strafraumszenen fehlen. Viele Hansa-Angriffe werden auch mit der Abseitsfahne des Schiedsrichterassistenten beendet   mal zu Recht, mal aber auch zu Unrecht, wie beim maßgerechten Schöneberg-Pass in den Lauf von Fillinger, der frei auf das gegnerische Tor hätte laufen können (20.).

Nach gut einer halben Stunde können die Hansa-Fans dann aber über das erste herausgespielte Tor ihrer Mannschaft seit fast zwei Monaten jubeln. Kevin Pannewitz flankt das Leder hoch vor das Tor, wo Mario Fillinger am linken Torraum-Eck zum Kopfball kommt und mit einer Bogenlampe über Torhüter Miller hinweg das 1:0 markiert. Die Karlsruher geben anschließend zwar auch noch zwei Torschüsse ab, doch Blum (36.) und Mutzel (41.) verfehlen ihr Ziel deutlich. Auf der Gegenseite scheitert Kevin Schlitte an Torhüter Miller (42.) und kurz vor der Pause landet der Ball zum zweiten Mal im KSC-Tor. Doch als Kern den linken Innenpfosten trifft und Fillinger den Nachschuss versenkt, entscheiden die Schiedsrichter erneut auf Abseits (45.) und verweigern samit dem regulär erzielten Treffer die Anerkennung.

Statt 2:0 steht es nur zweieinhalb Minuten nach Wiederbeginn dann plötzlich 1:1. Blum kommt im Strafraum unbedrängt zum Schuss und lässt Hansa-Keeper Alexander Walke keine Abwehrchance. Doch zwei Minuten später haben sich die Hanseaten die Führung zurückerobert. Eine flache Fillinger-Eingabe von der linken Seite fälscht Enrico Kern am kurzen Pfosten ab, so dass der Ball zwischen Torhüter Miller und der Aluminiumstange zum 2:1 ins Netz rutscht. Dennoch muss die Hansa-Abwehr weiterhin hellwach bleiben, um nicht erneut den Ausgleich zu kassieren. Einen Engelhardt-Kopfball lenkt Walke über die Latte (52.), Iashvili schießt knapp vorbei (53.), Blum über das Tor (55.).

Nach knapp einer Stunde Spielzeit wird Fin Bartels eingewechselt und hat nach Flanke von Bastian Oczipka gleich eine gute Torchance. Sein Kopfball streicht allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei (60.). Die Karlsruher bleiben ebenfalls gefährlich, auch wenn die Fernschüsse von Staffeldt (72.) und Engelhardt (76.) neben das Hansa-Gehäuse gehen. Und dann haben die Gastgeber wieder mehrfach die Vorentscheidung auf dem Fuß. Zunächst verpasst Enrico Kern eine Bartels-Eingabe in zentraler Position vor dem Tor denkbar knapp (79.). Wenig später wird Mario Fillinger von Fin Bartels auf die Reise geschickt, doch frei vor Miller verpasst der Mittelfeldspieler seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Und auch im Nachsschuss scheitern Enrico Kern sowie Martin Retov an KSC-Keeper Miller. So muss doch noch bis zum Schlusspfiff um die drei Punkte gezittert werden.

Torfolge: 1:0 Fillinger (31.), 1:1 Blum (48.), 2:1 Kern (50.)

F.C. Hansa: Walke - Schöneberg, Bülow, Sebastian, Oczipka - Schröder (56. Bartels), Pannewitz (71. Carnell) - Schlitte, Retov, Fillinger - Kern

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