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25.04.2013 14:11 Uhr

Die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken (mit Video)

Nach dem Erreichen der 40-Punkte-Marke durch die beiden Siege über die Mitkonkurrenten Alemannia Aachen und Borussia Dortmund II ist die Stimmung in der Mannschaft des F.C. Hansa deutlich gelöster geworden. „Ja, es stimmt. Es wird wieder mehr gelacht“, bestätigt auch Trainer Marc Fascher, der sich inzwischen wieder sicher ist, dass der Klassenerhalt gelingen wird. „Zumindest, was den Ist-Zustand angeht“, verweist er auf den aktuellen Tabellenstand, der sich theoretisch allerdings noch ändern könnte, wenn bei Alemannia Aachen vor dem letzten Spieltag das Insolvenzverfahren eröffnet wird. In diesem Fall würden den Hanseaten die sechs Punkte aus den beiden gewonnenen Spielen gegen Aachen wieder abgezogen! „Keiner weiß, was noch passieren wird. Also sind wir gut beraten, weiter zu punkten.“

In dieser Beziehung fährt die Mannschaft zumindest hoffnungsvoll nach Saarbrücken. „Nach dem Sieg über Dortmund ist eine gewisse Last von den Schultern gefallen. Damit sind auch die Beine etwas lockerer und wir fahren natürlich nach Saarbrücken, um dort drei Punkte zu entführen.“ Allerdings weiß auch Marc Fascher, dass im Ludwigspark keine leichte Aufgabe auf seine Mannschaft wartet: „Saarbrücken ist praktisch durch und kann schon völlig befreit aufspielen. Um dort erfolgreich zu sein, müssen wir die Konzentration hoch halten. Nur, wenn uns dies gelingt, haben wir eine gute Chance, zu punkten.

Zu den Hanseaten, die wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung stehen, gehören auch zwei Ex-Saarbrücker. Kapitän Sebastian Pelzer und Nico Zimmermann, der beim letzten Hansa-Gastspiel vor zwei Jahren noch zwei Tore zum 3:0-Heimsieg des 1. FCS beigesteuert hatte, reisen aber zur moralischen Unterstützung mit ins Saarland. Edisson Jordanov wird nach seinem Comeback im Pokalspiel gegen den Gnoiener SV auch in Saarbrücken im 18er-Kader stehen.

Offen war zuletzt noch, ob die beiden, beim Pokalspiel in Gnoien verletzt ausgeschiedenen Spieler mit nach Saarbrücken fahren können. „Bei Philipp Klement gibt es zwar noch nicht endgültig Grünes Licht, aber die Tendenz geht dahin, dass er mitfährt. Bei Nils Quaschner müssen wir noch schauen, ob es vielleicht auch schon wieder reicht“, erklärt Marc Fascher.

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