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29.10.2014 16:57 Uhr

Die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück

Der letzte Sieg in einem Meisterschaftsspiel der laufenden Saison liegt inzwischen mehr als einen Monat zurück. Eingefahren haben ihn unsere Kogge am 20. September aber gegen den DSC Arminia Bielefeld, jene Mannschaft also, die aktuell die Drittliga-Tabelle anführt. Doch nicht nur deshalb ist Trainer Peter Vollmann davon überzeugt, dass seine Mannschaft nicht schlechter aufgestellt ist als die meisten Kontrahenten: „Wir sind in der Lage, jede Mannschaft dieser Liga zu schlagen. Aber es gibt nie die Garantie dafür, dass es gelingt.“

Seinen Optimismus zieht der Hansa-Trainer in erster Linie aus der aktuellen Entwicklung seiner Mannschaft: „Seit dem Kickers-Spiel ist bei uns auf vielen Ebenen eine Steigerung zu sehen, wir machen viele Dinge besser, allerdings auch noch nicht alles gut genug. Zuletzt waren wir zweimal in siegfähiger Position, konnten uns aber selbst nicht belohnen. Nun müssen wir versuchen, dies im Spiel gegen eine Osnabrücker Mannschaft, die sehr aggressiv agieren kann, besser zu machen.“

Ob in dieser Partie – nach abgesessener Sperre – wieder Jörg Hahnel zwischen den Pfosten rückt oder Johannes Brinkies eine weitere Chance erhält, wollte Peter Vollmann zwei Tage vor dem Spiel noch nicht verraten: „Im Prinzip weiß ich es schon, aber es könnte ja auch sein, dass sich noch jemand verletzt.“

Die größten Verletzungssorgen bereitet dem Hansa-Coach weiterhin die Linksverteidigerposition, wo – nach Shervin R. Fardi und Sebastian Pelzer – nun auch noch Martin Pett passen muss. Der einzig verbliebene Linksbeiner im Team, Manfred Starke, hat nach Aussage seines Trainers „immer noch leichte Probleme, einen kleinen ziehenden Schmerz.“ Und so dürfte wohl Sascha Schünemann – wenn auch auf ungewohnter Position – in die Startelf zurückkehren.

„Ich war schon letzte Woche ein Stück weit darauf vorbereitet und bin dann nach der Verletzung von Martin Pett ja auch eingewechselt worden. Natürlich bin ich happy, dass ich wieder spielen darf und werde mich auch diesmal voll reinhängen. Gegen Osnabrück müssen wir genauso mutig nach vorn spielen und uns erneut so viele Chancen herausspielen wie zuletzt gegen Unterhaching und in Dortmund“, erklärt der 22-Jährige.

Nicht zur Verfügung steht gegen den VfL Osnabrück – neben den zahlreichen verletzten Hanseaten – auch Robin Krauße. Der 20-Jährige, der zuletzt im defensiven Mittelfeld eingesetzt wurde, hatte in Dortmund seine fünfte Gelbe Karte gesehen und muss demzufolge einmal Zuschauen. Er wird das Spiel also nur von den Rängen aus verfolgen, wo sich hoffentlich auch wieder zahlreiche Hansa-Fans einfinden werden. Nach aktuellem Stand werden am Freitagabend 7.000 bis 9.000 Zuschauer in der DKB-Arena erwartet.

Die Stadionkassen öffnen bereits um 13:00 Uhr, die Eingangstore dann gegen 18:00 Uhr. Der Anstoß zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen dem F.C. Hansa und dem VfL Osnabrück erfolgt schließlich um 19:00 Uhr unter dem hellen Schein der traditionsreichen Flutlichtmasten.

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