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09.12.2011 19:46 Uhr

Die Trainerstimmen nach der Auswärtsniederlage

Wolfgang Wolf: Gratulation an meinen Kollegen für die überragende Saison bisher. Man konnte auch sehen, was Selbstvertrauen aber auch etwas Glück ausmachen können. Der Freistoß war einfach überragend getreten und fällt einfach oben in den "Knick". In der zweiten Halbzeit wollten wir zu viel und fangen den Konter - schon steht es 2-0. Wir wollten dem Gegner die Räume eng machen und auch ein bisschen höher stehen, immer wieder über unsere schnellen Außen nach vorne spielen. Dabei war uns wichtig zu eigenen Torchancen zu kommen und wenige Chancen für den SC Paderborn zuzulassen, das ist uns im Großen und Ganzen gelungen. Ich bin insgesamt mit dem Auftreten meiner Mannschaft was Disziplin und Taktik angeht über weite Strecken des Spiels zufrieden. Wir haben natürlich noch nicht die Kälte vor dem Tor, die Chancen die wir hatten zu nutzen.
Ich habe aber viele Chancen gesehen, sogar mehr als ich erwartet hatte. Aber der letzte Pass in die Spitze und die Entschlossenheit vor dem Tor haben wir einfach noch nicht. Wir machen uns nicht verrückt, ich habe viele gute Ansätze gesehen, darauf bauen wir auf. Die Saison ist noch nicht gelaufen! Mann muss sich das Glück auch erarbeiten und vielleicht haben wir schon gegen Dynamo Dresden mehr Glück. Wir werden uns gut aufs neue Jahr vorbereiten und dann werden wir sehen was noch drin ist. Ich bin optimistisch gestimmt und ich denke auch dass die Mannschaft es sein kann, denn sie hat trotz der heiklen Situation befreit aufgespielt.

Roger Schmitt:Für uns war es von größter Bedeutung beim letzten Heimspiel unsere Erfolgsserie nicht abreißen zu lassen. Ich denke wir sind gut reingekommen in das Spiel und haben durch Alban Meha ein wunderschönes Tor erzielt. Das war auch kein Glück, denn der Junge kann das einfach. Allerdings haben wir danach etwas sorglos gespielt. Rostock hatte vor der Halbzeit einige gute Ballgewinne gehabt und dann auch über ihre schnellen Spieler gut umgeschaltet und auch die eine oder andere gefährliche Situation vor unserem Tor gehabt.
Wir wollten in der zweiten Halbzeit stabiler stehen, so dass wir diese Ballgwinne machen, umschalten und das 2-0 erzielen. Das ist uns dann auch früh sehr gut gelungen. Das 2-0 war super rausgespielt und Nick Proschwitz hat im Moment das Selbstvertrauen und auch die Klasse solche Chancen zu verwerten. Ich glaube danach haben wir das Spiel recht sicher nach Hause geschaukelt und unseren Zuschauern damit den letzten Heimsieg geschenkt. Jetzt freuen wir uns alle auf die Herausforderung bei Fortuna Düsseldorf.

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